S04 findet zu alter Stärke zurück

05.01.2019

U19

S04 findet zu alter Stärke zurück

Foto: Thorsten Tillmann

Als Zweiter geht die Elgert-Truppe in die Restserie der Bundesliga West. Die Schalker ziehen eine bittere Bilanz aus der Youth-League. Talent Kutucu dreht langsam auf. 

Nach fünf Spieltagen stand die U19 des FC Schalke 04 auf Platz acht. Es schien, als wäre die scheinbar ewige Doppel-Dominanz von S04 und BVB gebrochen. Als „nicht konkurrenzfähig“ bezeichnete Trainer Norbert Elgert seine Mannschaft nach der 1:4-Schmach im Revierderby gegen Dortmund.

Davon wachgerüttelt drehten die Königsblauen auf: Sie blieben in den neun Partien bis zum Winter ungeschlagen und kletterten so wieder nach ganz oben - fast. Ein Punkt beträgt der Rückstand auf den BVB für die zweitplatzierten Schalker. „Damit haben wir zu Beginn der Hinrunde nicht gerechnet“, erklärt Trainer Norbert Elgert auf der Schalker Vereinshomepage. Er gibt zu: „Wir waren selbst überrascht, am Ende der Hinrunde eine solche Ausgangslage zu haben.“

Auf vier Hochzeiten tanzend war der S04 in die Spielzeit gestartet. Im DFB-Pokal scheiterten die Junioren allerdings im Achtelfinale an Leipzig, noch verheerender fällt die Bilanz in der Youth League aus. Ohne Sieg und mit 2:15-Toren verabschiedete sich die Elgert-Truppe aus der Gruppenphase. „Von den Ergebnissen her war es brutal schwach,“, räumt Elgert ein. Aber: „Die Auftritte waren nur teilweise schwach, teilweise auch gut.“ 

Sein Team müsse nun erstmal national „top“ werden, um international mithalten zu können. Ein erfreulicher Aspekt zum Ende des Jahres 2018: In Benjamin Goller und Ahmed Kutucu schafften zwei A-Junioren-Talente den Sprung in den Profi-Kader. Während Goller einen Startelf-Einsatz in der Champions League sammelte, schnupperte Kutucu gleich dreimal Luft in der Lizenzspielerabteilung: In der Champions League wurde Kutucu eingewechselt, so auch zweimal in der Bundesliga. Dabei gelang ihm sogar ein Treffer, beim Schalker 3:1-Sieg über Stuttgart. Ungeachtet dessen formuliert Elgert das Ziel für die Restserie: „Wir wollen überall Impulse setzen und uns an vielen Stellen verbessern.“

Autor: Erik Asmussen

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