Test

RWE: Systemwechsel bei der Generalprobe

Fabrice Nühlen
10. Januar 2021, 17:23 Uhr
Essens Chef an der Seitenlinie: Christian Neidhart.  Foto: Thorsten Tillmann.

Essens Chef an der Seitenlinie: Christian Neidhart. Foto: Thorsten Tillmann.

Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen konnte den ersten und letzten Test vor dem Rückrundenstart mit 4:1 gegen den 1. FC Köln II gewinnen. Dabei probierte RWE-Coach Christian Neidhart ein neues System aus.

Für Rot-Weiss Essen war das Testspiel gegen den Liga-Konkurrenten 1. FC Köln II der erste Auftritt im Jahr 2021. Gegen die Kölner Reserve testete der Tabellenführer der Regionalliga West die Form vor dem Rückrundenauftakt. „Für beide Mannschaften ist es ein guter Vergleich. Denn beide Mannschaften sind stark“, betonte RWE-Coach Christian Neidhart im Vorfeld. 


Das Spiel wurde in viermal 30 Minuten unterteilt. Nach den ersten 60 Minuten wurden die Teams fast komplett durchgewechselt. Bei RWE waren nur der langzeitverletzte David Sauerland (Kreuzbandriss) und Felix Weber (Probleme mit dem Hüftbeuger) nicht dabei. Am Ende gewann Rot-Weiss in Köln mit 4:1 (1:0). Die Essener Tore erzielten Alexander Hahn, Joshua Endres, Noel Futkeu und Marcel Platzek. Für die Geißböcke war Jonas Berg erfolgreich.

Neidhart probierte ein neues System aus – Sonderlob für Dorow und Endres

Nach dem Abpfiff war Neidhart zufrieden: „Es ist wichtig, dass wir gut aus den Startlöchern gekommen sind. Das war ein super Test auf Rasen gegen eine richtig gute Mannschaft. Ich bin Köln total dankbar, dass sie das ermöglicht haben“, betonte der 52-Jährige. „Zu Beginn hatten wir ein paar Probleme, aber mit Verlauf der ersten 60 Minuten wurde das Spiel ausgeglichener. In den zweiten 60 Minuten waren wir deutlich überlegen. Wir hatten viele richtig gute Möglichkeiten.“

Der Grund dafür, dass RWE zu Beginn schwer ins Spiel fand, war, dass der Essener Fußballlehrer ein neues System ausprobierte. „Wir haben in einem 3-4-3 System gespielt. Das passte eigentlich nicht gegen den Gegner, aber wir wollten es trotzdem durchziehen. Für uns ist wichtig, dass wir ein anderes System testen. Wenn wir in der Liga mal umstellen müssen, können wir das machen.“

Zwei Spieler haben dem Trainer besonders gefallen: Jan-Lucas Dorow und Joshua Endres. „Dorow und Josh haben das richtig gut gemacht in dem System. Sie haben für viel Wirbel gesorgt und einige gute Möglichkeiten gehabt. Das freut mich.“

Nächsten Samstag spielt RWE in Wiedenbrück

Beim nächsten Spiel von Rot-Weiss Essen geht es dann wieder um Punkte: Am kommenden Samstag gastiert der Regionalliga-Spitzenreiter beim starken Aufsteiger SC Wiedenbrück (14 Uhr).

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10.01.2021 - 18:24 - Außenverteidiger

Nach wichtigen Hinweisen aus dem letzten Artikel, zeichnet sich die genauere Bezeichnung für das getestete System ab: Das Prögersystem oder die Macht zur dritten Liga.

Beitrag wurde gemeldet

10.01.2021 - 18:14 - Außenverteidiger

Sehr gut der Systemtest. Jeder gute General, bringt ein wenig Variation ins Spiel. Der Gegner muss permanenten Stress durch Unsicherheit ausgesetzt sein.

Bei Endres waren die Chancen nie das große Problem. Der Abschluss muss in der Rückrunde so gut werden, dass die bestellte Tasse aus dem Fanshop heile bleibt.

Positive Erlebnisse braucht die Nation in der Pandemie. Denke nur rot weisse Siege, sind echte moralische Konjunkturtreiber. St. Auder dazu und ab geht die Post. Greift an Männers!

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