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RWE: Kontrast zur Vorsaison – Viel Torgefahr im Zentrum

Fabrice Nühlen
08. November 2020, 08:30 Uhr
Essens Trainer Christian Neidhart hat sich viele Gedanken gemacht, wie seine Mannschaft im Zentrum erfolgreicher wird. Erfolgreich. Foto: Thorsten Tillmann

Essens Trainer Christian Neidhart hat sich viele Gedanken gemacht, wie seine Mannschaft im Zentrum erfolgreicher wird. Erfolgreich. Foto: Thorsten Tillmann

Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen siegte beim SV Bergisch Gladbach 09 mit 2:0 (0:0). In zwölf Liga-Partien erzielte der Viertligist 21 Treffer. Ein Großteil davon durch Spieler aus dem Zentrum.

Vor Beginn der Saison wünschte sich RWE-Coach Christian Neidhart, dass seine Mannschaft in der laufenden Spielzeit mehr Torgefahr im Zentrum ausstrahlt. „Wir müssen den Hebel da ansetzen, wo im letzten Jahr die Schwachstelle war. Das war definitiv die Torgefahr im Zentrum. Wir müssen auch im Mittelfeld Spieler haben, die noch mehr Torgefahr ausstrahlen. Das war in der vergangenen Saison das Manko“, erklärte der 52-Jährige im August. Mittlerweile ist festzustellen, dass Essen an dieser Schwachstelle gearbeitet hat. Mit Simon Engelmann (acht Treffer), Cedric Harenbrock und Marco Kehl-Gómez (jeweils drei Treffer) sind die drei besten Torschützen Spieler aus dem Zentrum. „Ich glaube, dass wir momentan eine gute Aufteilung haben. Gerade im Zentrum haben auch Spieler Tore erzielt, die vorher nicht getroffen haben“, lobte Neidhart nach dem 2:0-Sieg beim SV Bergisch Gladbach. Während Harenbrock in der vergangenen Spielzeit nicht zum Einsatz kam, erzielte Essens Kapitän Kehl-Gómez nur ein Tor.

Außenspieler haben noch Verbesserungspotenzial

Allerdings lassen die Torbeteiligungen der Flügelspieler bislang zu wünschen übrig. Oguzhan Kefkir war mit einem Tor und drei Vorlagen immerhin an knapp 20 Prozent der Essener Treffer beteiligt. Neuzugang Isaiah Young belebt das Offensivspiel zwar deutlich, aber ihm fehlt noch der direkte Zug zum Tor. Joshua Endres war, wie Kefkir, an vier Treffern beteiligt. Allerdings lässt der Außenstürmer oft die Konsequenz im Abschluss vermissen und ist noch ohne eigenes Tor. Zum Vergleich: In der Vorsaison erzielten die Außenspieler von RWE in den ersten zwölf Liga-Spielen elf Tore (Kefkir fünf, Adetula drei, Endres zwei, Bichler eins). Auch beim annullierten 2:0-Erfolg gegen die SG Wattenscheid war mit Oguzhan Kefkir ein Außenstürmer erfolgreich.

Der Fußballlehrer sieht es gelassen: „Ich wünsche mir über außen eher, dass wir gute Vorbereiter haben. Dafür sind unsere Außenspieler in erster Linie zuständig. Klar ist aber auch, dass man auf den offensiven Außenpositionen Tore erzielen kann. Wenn wir das noch hinbekommen, sind wir einen Schritt weiter.“

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08.11.2020 - 16:34 - elfmeterkiller

Na ja Herr Trainer. Die Gefahr, die wir in der Mitte verbreiten sehe ich nicht als so groß wie Sie Diese schildern.
Wenn wir noch die Elfmetertore bei Engelmann abziehen ist seine Quote auch nicht so wie alle gerne hätten.
Mit unserer Torausbeute wird es schwierig am Ende die Nase vorn zu haben.
Wir können übrigens auch froh sein, dass unsere Abwehr so gut wie regelmäßig einen top Job macht und so gut wie Nichts anbrennen lässt.

08.11.2020 - 13:53 - Oldschool

Inhaltlich stimme ich AV schon zu.
Seiner Ausdrucksweise, oder wie es Kalle K sagt, seinem Humor , bin ich eher bei Vitosax

08.11.2020 - 11:31 - Vitosax

Von AV mal wieder ein Erguss für den Ausguss

08.11.2020 - 11:15 - Kalle K

Euch ist schon klar, dass es Seine Art von Humor ist.
Kann man, ohne Zweifel, drüber streiten, aber inhaltlich hat AV Recht!
RWE hat es jahrelang versäumt, einen vernünftigen Spieler für das Sturmzentrum zu holen und darüber hinaus ist es für uns mehr als ärgerlich, dass gegen uns alle Gegener 110% geben, da es "das Spiel des Jahres" ist.
Bestes Beispiel RW Ahlen. Die geben alles gegen RWE und lassen sich gegen die zweite der Aktiengesellschaft mit 0:6 auseinander nehmen.

Einige hier halten doch nebenbei zu der ersten der AG. Ist es nicht ärgerlich, wenn die halbe Bundesliga die Spiele gegen die Bayern in Vorfeld abschenkt?

08.11.2020 - 11:07 - thoms

AV: Das wird ja immer verrückter, jetzt wird sogar die UNO bemüht, um Unsinn zu schreiben. Und was "unmenschlich" daran sein soll, wenn kein RWE-Spieler auf den vorderen Rängen der Torjägerliste steht, kann man nur wissen, wenn man regelmäßig Unsinn schreibt.
Im Ernst: Es geht um Fußball, die UNO hat andere Sorgen und unmenschlich sind die diversen Kriege auf der Welt.

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08.11.2020 - 10:55 - Brauer

Da ist nichts literarisches dran. Das ist einfach nur bekloppt.

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08.11.2020 - 10:10 - Schimmel07

AV, trinkst Du jetzt schon morgens? Man ist ja von Dir schon eine Menge gewohnt, aber bitte verschone uns doch wenigstens Sonntag morgens mit Deinen literarischen Ergüssen

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08.11.2020 - 08:50 - Außenverteidiger

Endlich! VOLLE ZUSTIMMUNG für unseren Trainer. Schön gesagt. Selbst die Uno konnte in Essen nicht übersehen, was uns die letzten Jahre schmerzhaft gefehlt hat. Dabei sind sie die Meister im Weggucken.

Mir kann jedenfalls niemand erzählen, wenn man auf die Torjägerliste schaut und ein RWE Wappen sucht, direkt auf Platz 1 schaut.
Diese Wappenpräsentation ist ein Service an uns Fans. Wer das Wappen dermaßen fanatisch verehrt, wie ein normaler RWE Fan, der liebt deren positive Verbreitung. Wie unmenschlich war der Blick auf die Torjägerliste in den letzten Jahren, wo permanent Fremdvereine auftauchten? Man musste mehrere Seiten umblättern. Unmenschlich, einfach barbarisch. Das RWE Wappen gehört zu den Sekundärtugenden.

Hoffe die Truppe ist ins Rollen gekommen und überrollt die Konkurrenz.

Was mich besonders freut:
Der Auswärtszuschauerboykott wird erfolgreich umgesetzt. Das Highlightspiel des Jahres wird für viele mit einer Niederlage abgeschlossen. Das finde ich pervers geil. Vor allem geben diese komischen gegnerischen Truppen gegen uns 100 %. Gegen unsere direkte Konkurrenz sind sie auffällig schwach. Aber einen anderen Charakter traut man unseren Wettbewerbern nicht zu.

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