A-Junioren

RWE & Co: Diesen Klubs winkt der Aufstieg in die Bundesliga

04. April 2020, 18:02 Uhr
Bestätigt Rot-Weiss Essens U19 ihre bisherigen Leistungen, kann Trainer Damian Apfeld am Saisonende jubeln - falls die Spielzeit überhaupt fortgesetzt wird. Foto: Thorsten Tillmann

Bestätigt Rot-Weiss Essens U19 ihre bisherigen Leistungen, kann Trainer Damian Apfeld am Saisonende jubeln - falls die Spielzeit überhaupt fortgesetzt wird. Foto: Thorsten Tillmann

Jeweils der Meister vom Niederrhein, Mittelrhein und aus Westfalen steigt in die A-Junioren Bundesliga West auf. Zwei Teams sind auf dem besten Weg, in einer Staffel deutet sich ein heißer Zweikampf an. 

Wobei aufgrund der Corona-Krise noch überhaupt nicht klar ist, ob die aktuelle Spielzeit regulär beendet werden kann. Damian Apfeld, bei der U19 von Rot-Weiss Essen an der Seitenlinie, bezweifelt dies zum Beispiel. Für den Fall, dass es weitergeht, hat RS einen Überblick zusammengestellt. 

Niederrhein

18 Spieltage sind rum, acht Begegnungen stehen noch aus - und Rot-Weiss Essen marschiert in großen Schritten in Richtung Wiederaufstieg. Acht Punkte Vorsprung, bester Angriff (58 Tore), beste Defensive (14 Gegentore): Kaum vorstellbar, dass RWE noch mit sportlichen Mitteln zu bremsen wäre. Wobei: Das Apfeld-Team muss noch gegen seine drei ersten Verfolger TSV Meerbusch, KFC Uerdingen (beide 35 Punkte) und VfR Fischeln (34) ran. Mit ebenfalls 34 Punkten hat auch der Tabellenfünfte SG Unterrath noch Außenseiterchancen.


Westfalen

Auch im östlichen Teil des Bundeslandes steht mit dem SC Paderborn (37 Punkte) der letztjährige Absteiger an der Spitze. Doch anders als RWE kann der SCP den Atem seines ersten Verfolgers spüren. Nur die um fünf Tore bessere Differenz trennt die Ostwestfalen vom punktgleichen Hombrucher SV. Und der könnte die Spitze sogar noch eigener Kraft erklimmern. Wie es der Zufall will, treffen beide Klubs am letzten Spieltag aufeinander - ein Mega-Showdown scheint sich anzubahnen. Zehn Punkte hinter dem Spitzenduo lauert der SC Verl, der sich eine kleine Chance ausrechnen darf. Die Verler haben eine Partie weniger absolviert und spielen noch gegen Paderborn und Hombruch. 


Mittelrhein

Die Mittelrhein-Staffel wird von Fortuna Köln (43 Punkte) dominiert. Nach 15 Spieltagen sind die Domstädter noch unbesiegt und haben erst sechs Gegentore kassiert. Der FC Hennef liegt acht Punkte dahinter, doch auch hier steht das direkte Duell noch aus. Für die darauffolgenden Teams SV Eilendorf (28) und FC Wegberg-Beeck (27) lohnt sich der Blick nach oben wohl nicht mehr. 


Bundesliga-Abstiegskampf

Sechs Spieltage vor dem Saisonende belegen Viktoria Köln (zehn Punkte), Preußen Münster und Alemannia Aachen (beide neun) die Abstiegsränge. Drei Zähler über der roten Zone steht der Wuppertaler SV. Und auch der MSV Duisburg (18) sollte sich noch nicht gänzlich in Sicherheit wiegen. 


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