Ausgliederung

Regionalligist SV Rödinghausen setzt Meilenstein

11. Juli 2019, 21:54 Uhr

Foto: SV Rödinghausen/Homepage

Der SV Rödinghausen entwickelt sich in sportlicher Hinsicht konstant weiter. Diesem Umstand trägt der Viertligist nun abseits des Platzes Rechnung.

Vier Aufstiege, von der Bezirksliga bis in die Regionalliga West, sind dem SV Rödinghausen seit 2011 gelungen. In der vierten Liga haben sich die Ostwestfalen längst etabliert. Nach Rang fünf 2018 und dem dritten Platz in der abgelaufenen Saison gehört der SVR in der kommenden Spielzeit zum Favoritenkreis. 

Mit Blick auf diese Entwicklung hat sich Rödinghausen nun im strukturellen Bereich angepasst und seine erste Seniorenmannschaft ausgegliedert. Am Freitag verkündete der Klub die Gründung der SV Rödinghausen Fußball GmbH. 

„Die Gründung der GmbH und die Ausgliederung der ersten Mannschaft sind wichtige Schritte auf dem Weg zur weiteren Professionalisierung des Vereins. Zudem war es an der Zeit, den ehrenamtlichen Vorstand im Tagesgeschäft zu entlasten und somit auch das Haftungsrisiko zu minimieren“, sagt Alexander Müller in einer Vereinsmitteilung. Müller bleibt Geschäftsführer. Unterstützt wird er unter anderem von Gerd Johanniemann, der das Amt des Prokuristen übernehmen wird. 

Bisheriger Vorstand wechselt in den Aufsichtsrat

Ein ehrenamtlich tätiger Aufsichtsrat soll als Kontrollorgan fungieren. Dieser wird unter anderem von den bisherigen Vorstandsmitgliedern gebildet, die mit einem Stimmrecht von 51 Prozent vertreten sind. Unabhängig von der beschlossenen Ausgliederung steht der Jugendbereich sowie die U23 aus der Westfalenliga.

Im letzten Frühling wurden die im Jahr 2018 bekanntgewordenen Pläne des Vereins auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen. „Zusammensetzen wird sich die SV Rödinghausen Fußball GmbH zu 51% aus dem SV Rödinghausen e.V. als Gesellschafter, sowie der Sportmarketing am Wiehen GmbH & Co.KG als Gesellschafter mit 49% der Anteile“, erklärten die Rödinghausener damals auf ihrer Homepage.

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15.07.2019 - 11:01 - Ostwestfale

Der SVR ist eines der kommenden Monster im deutschen Fußball. Ein Verein ohne jegliches Umfeld, der ohne die massiven Geldzuwendungen des „Muttetkonzerns“ Hecker Küchen für ein sportliches Leben in der Kreis- oder Bezirksklasse vorgesehen wäre. Die sind vom ersten Tag ihres Ausfluges in höhere Ligen an Spieler weit höherklassiger Vereine wie damals Preußen Delbrück rangegangen. Solide kaufmännische Arbeit? LOL!

12.07.2019 - 14:32 - westkurver

Solide Arbeit wird da gemacht, sowohl sportlich als auch kaufmännisch. Die aktuelle Mannschaft wurde verstärkt. Da ist bestimmt ein Rivale um den Austieg am Werke. Respekt!!

12.07.2019 - 01:06 - Frankiboy51

Oha, ich fürchte, damit fällt diese Fußball Firma ab jetzt mit unter die Kategorie derer, die bei Spielen im Stadion Niederrhein € 30.000,- für die Nutzung der Dienste der Fußballsport - Ausbilder des SC Rot - Weiß Oberhausen - Rhld. e. V. begleichen müßen. Genau wie die Event Companies aus erster und zweiter Bundesliga.

Vielleicht könnte man dem Start-up einem 33 % Rabatt einräumen, schließlich gewähren sie unserem wohl besten Halblinken Goalgetter das Gnadenbrot auf dem Weg zum Altenteil