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BVB: Watzke schließt Präsidentenamt nicht aus

Stefan Bunse
18. Oktober 2020, 11:39 Uhr
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke beim Auswärtsspiel in Hoffenheim. Foto: firo

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke beim Auswärtsspiel in Hoffenheim. Foto: firo

Sein Vertrag läuft noch bis 2022. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kann sich offenbar vorstellen, danach oder zu einem späteren Zeitpunkt das Heft des Handelns aus der Hand zu geben. Dann könnte es für ihn als Präsident und  Nachfolger von Reinhard Rauball bei Borussia Dortmund weitergehen.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat im „ZDF-Sportstudio“ einen Einblick in seine Zukunftspläne gegeben. Und die sehen offenbar vor, dass er in nicht allzu ferner Zukunft seine Tätigkeit als Geschäftsführer bei der Borussia Dortmund Kommanditgesellschaft auf Aktien aufgeben könnte. Einen späteren Wechsel ins Amt des Präsidenten des Vereins Borussia Dortmund hat er nicht ausgeschlossen.

Allerdings hänge dies im Wesentlichen von zwei Rahmenbedingungen ab. Zum einen werde er die KgaA auf keinen Fall verlassen, so lange die Corona-Krise noch nicht ausgestanden sei. „Ich hatte eigentlich für mich gedacht: In 2021 fange ich erst mal für mich an, mir Gedanken zu machen, wie es weitergeht“ sagte der 61-Jährige, dessen Vertrag als Geschäftsführer noch bis 2022 läuft. „Und dann werde ich mit Reinhard Rauball und Mitstreitern ein paar ergebnisoffene Gespräche führen. Jetzt haben wir aber diese Corona-Phase. Und das wäre meiner Meinung nach problematisch, wenn man jetzt seine persönlichen Vorstellungen vor die Corona-Krise schiebt. Sonden jetzt müssen wir erst mal alle zusammen hinkriegen, dass wir diesen tollen Klub durch diese Zeiten bugsieren. Und danach mache ich mir dann meine Gedanken.“

"Aki" Watzke würde nicht gegen Reinhard Rauball antreten

Zum anderen machte Watzke deutlich, dass er auf keinen Fall gegen den amtierenden Präsidenten Reinhard Rauball um das Amt konkurrieren würde. „Das ist Zukunftsmusik“ antwortete der Sauerländer auf die Frage nach dem Präsidentenamt. „Wir haben einen sehr guten Präsidenten. Und so lange Reinhard Rauball im Amt ist und er sagt, er ist Präsident und er bleibt Präsident, so lange ist das Amt für mich nicht verfügbar.“

In den vergangenen 16 Jahren habe er immer alles zusammen mit dem inzwischen 73-jährigen Rauball gelöst. „Und irgendwann werden wir uns dann nach Corona mal zusammensetzen und überlegen: 'Wie stellen wir den BVB am besten auf?' Und ich kann Ihnen heute schon prophezeien, dass das, was wir uns am Ende des Tages vorstellen, immer im guten Einvernehmen sein wird. Da können sie sich sicher sein.“ Ein Dementi hört sich anders an.

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18.10.2020 - 14:58 - lappes

Sehr gute Aussichten.

Der BVB ist auch in Zukunft optimal aufgestellt. Ganz wichtig hierbei : Mit Leuten die aus dem inneren Kreis des BVB stammen, den BVB in- und auswendig kennen und verstehen !