Schalke-Boss

Rassismus-Vorwürfe: Clemens Tönnies kassiert Mega-Shitstorm

02. August 2019, 09:13 Uhr
Foto: firo

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Clemens Tönnies ist nicht nur als Schalke-Boss bekannt, sondern auch als Chef des zweitgrößten Schweine-Schlacht-Imperiums in Europa. Eine Aussage beim Tag des Handwerks in Paderborn sorgt jetzt aber für große Aufregung.

Wie die Neue Westfälische berichtet, kritisierte Tönnies in der Diskussion zu Wegen, um den Klimawandeln zu bremsen, höhere Steuern. Stattdessen sollte man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. Die Begründung von Tönnies: "Dann würden die Afrikaner aufhören. Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren." 


Die rund 1600 Gäste im Saal reagierten laut der Neuen Westfälischen zunächst irritiert und verhalten - um dann doch brav zu applaudieren. 

Der Artikel machte am Freitagmorgen in sozialen Netzwerken wie Twitter seine Runde - und kam dort überhaupt nicht gut an. Es entwickelte sich ein regelrechter Shitstorm gegen den Schalker Aufsichtsratsvorsitzenden. "Ein Rassist wie Clemens Tönnies sollte davon Abstand nehmen, einen Sportverein zu führen, dessen Werte nicht seinen entsprechen", twitterte ein Nutzer.

Auch andere Nutzer warfen Tönnies Rassismus vor. "Die Aussagen von Clemens Tönnies - Aufsichtsratsvorsitzender bei Schalke 04 - zum Thema #Klimaschutz sind leider schlicht rassistisch. Sehr schade für einen Verein und Fanszene, die schon lange gg #Rassismus kämpfen", schrieb Robert Claus, Autor verschiedener Bücher zum Thema Fankulturen im Fußball.

Viele Fans des FC Schalke 04 zeigten sich ebenfalls erschrocken über die Aussage von Clemens Tönnies. Mehrere Nutzer forderten seinen sofortigen Rücktritt. Die Einträge reichten von "Für so jemanden haben wir in unserem Verein keinen Platz" über "Populistischer Massenschlachter. Oder einfach Clemens Tönnies" bis hin zu "Nach so einer Aussage ist Tönnies nicht mehr tragbar! Das verstößt gegen alles, wofür dieser Verein und die Region steht".

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