Wegen Fans

Nach RWE muss auch Aachen Strafe zahlen

25. März 2019, 15:58 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Nach Rot-Weiss Essen wurde auch Alemannia Aachen zu einer Geldstrafe verdonnert. Während es RWE im Pokal erwischte, muss Aachen in der Liga für das Fehlverhalten eingier Fans zahlen.

Alemannia Aachen muss eine Geldstrafe von 4.500 Euro zahlen. Das hat das Sportgericht des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) am Donnerstagabend entschieden. Damit reagiert der Verband auf die Vorkomnisse am Rande des Regionalliga West-Spiels vom 1.12.2018 zwischen SG Wattenscheid 09 und Alemannia Aachen. In der Urteilsbegründung heißt es von Seiten des WDFV: Wegen unsportlichen Verhaltens einiger dem Verein zuzurechnender Zuschauer beim Regionalliga West-Spiel am 1.12.2018 bei SG Wattenscheid 09 werde eine Geldstrafe in Höhe von 4.500 Euro verhängt. Damit sind die Ermittlungen des Verbandes gegen Alemannia Aachen beendet.

"Auch wenn das Verfahren nun von Verbandsseite geschlossen wurde, arbeitet die Alemannia weiterhin zusammen mit den Behörden an einer allumfassenden Aufklärung der Vorkomnisse am Lohrheidestadion. An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass der Verein jegliche Gewalt innerhalb und außerhalb der Stadien ablehnt", heißt es auf der Internetseite der Aachener Alemannia.

Auch RWE wird zur Kasse gebeten

Rot-Weiss Essen hat für die Vorkomnisse beim RevierSport-Niederrheinpokal-Viertelfinalspiel bei Union Nettetal eine Geldstrafe erhalten. Fans hatten vor und während der Partie Pyrotechnik gezündet

Wegen „unsportlichen Verhaltens einiger dem Verein zuzurechnender Zuschauer“ bei der Partie in Nettetal wurden die Bergeborbecker zu einer Geldstrafe in Höhe von 4.000 Euro verurteilt. Die Hälfte des Betrages wird zur Bewährung ausgesetzt. Die Bewährungszeit beträgt ein Jahr. Heißt: Sollten die Essener Fans in den nächsten zwölf Monaten erneut mit dem Abfeuern von Pyrotechnik auffallen, sind die 2.000 Euro automatisch fällig.

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren

25.03.2019 - 19:35 - Frankiboy51

Ich denke gerade verzweifelt darüber nach, welche Schnittmenge der zwei Teile des zusammengezimmerten Berichtes ein solche Überschrift rechtfertigen kann..

Der Verein ist es nicht.
Der Verband ist es nicht.
Die Veranstaltung ist es nicht.
Die Höhe der Vereinsstrafe ist es nicht.
Der Veranstaltungsort ist es nicht.

Vielleicht die Währung der Strafe, oder doch nur der immer wiederholte eyecatcher