Im Rahmen der Medienrunde beim Fußball-Drittligisten MSV Duisburg hat sich Cheftrainer Torsten Lieberknecht auch zur Personalrochade auf dem Co-Trainer-Posten geäußert. In seinem neuen Assistenten Marvin Compper sieht er einen

3. Liga

MSV-Trainer Lieberknecht über seinen neuen Assistenten Compper

Tizian Canizales
04. August 2020, 10:25 Uhr
MSV-Cheftrainer Torsten Lieberknecht (links) beobachtet ein Spiel seiner Mannschaft. Foto: firo

MSV-Cheftrainer Torsten Lieberknecht (links) beobachtet ein Spiel seiner Mannschaft. Foto: firo

Im Rahmen der Medienrunde beim Fußball-Drittligisten MSV Duisburg hat sich Cheftrainer Torsten Lieberknecht auch zur Personalrochade auf dem Co-Trainer-Posten geäußert. In seinem neuen Assistenten Marvin Compper sieht er einen "Transmitter zur Mannschaft". 

Rund um Torsten Lieberknecht, Cheftrainer des Drittligisten MSV Duisburg, hat sich nach dem verpassten Zweitligaaufstieg einiges verändert. Zum Beispiel hat er einen neuen Co-Trainer. Lieberknechts bisheriger Assistent Darius Scholtysik musste zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen gehen, stattdessen steht dem 47-Jährigen nun Marvin Compper zur Seite. 


Der MSV-Trainer bedauerte dabei Scholtysiks Abgang. "Mit ihm verliere ich jemanden, der mir in all den Jahren als Herz gewachsen ist. Darius war ein extrem loyaler Co-Trainer, der mit mir zusammen viele Höhen und Tiefen durchgestanden hat. Auf der anderen Seite konnte ich die Argumentation verstehen, warum die Entscheidung getroffen wurde. Ich weiß, dass er mit Sicherheit was finden wird", lobte Lieberknecht seinen ehemaligen Kollegen. 

Lieberknecht: Compper soll "Ideen und Erfahrungen einbringen"

Obwohl beide die Entlassung "zunächst erstmal sacken lassen mussten", freut sich Lieberknecht nun auf neuen Input für die Mannschaft. Den soll Compper liefern. In der vergangenen Saison noch als Spieler im Einsatz, beendete der Innenverteidiger zuletzt seine Karriere, um ins Trainerfach zu wechseln. 


Dafür bringt er eine Menge Erfahrung mit. Der 35-Jährige kickte bereits für den VfB Stuttgart, Borussia Mönchengladbach, die TSG Hoffenheim, AC Florenz, RB Leipzig, Celtic Glasgow und bis zuletzt für den MSV Duisburg. In Comppers Nähe zur Mannschaft sieht Lieberknecht einen entscheidenden Vorteil.

"Als Co-Trainer kann er jetzt sein Wissen einbringen und als Transmitter gegenüber der Mannschaft fungieren. Ich erwarte von ihm, dass er es so macht wie als Spieler. Dass er Ideen und seine Erfahrungen mit einbringt, die er schon bei anderen Vereinen und Trainern gemacht hat", sagte Lieberknecht, der Compper außerdem eine "hohe Sozialkompetenz" attestierte. 

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04.08.2020 - 23:17 - Überdingen

Fragen über Fragen...in einem Jahr wissen wir mehr.Ach komm...etwas Chaos kann auch bereinigend sein wenn daraus gelernt wird.Der KFC hat gelernt;)

04.08.2020 - 18:52 - Alt Zebra

Compper hat noch nicht mal einen Trainerschein,war noch nicht 1 Tag Co Trainer trotzdem Lobt Lieberknecht ihn wie Verückt das ist doch Lachhaft.Ich finde es wichtiger das endlich ein System gewählt wird was zur Mannschaft Passt, den was Passiert wenn ein Mannschafft ein System aufgezwungen wird was die Spieler nicht Umsetzen können haben wir gesehen .Auch muß die Vorbereitung geändert werden sonst haben wir demnächst wieder soviele Verletzt wie in den letzten 2 Jahren.Es müssen alle Spieler auf den Prüfstand ein Weinkauf oder Stoppelkamp dürfen keinen Freifahrtsschein haben ,die Leistung muß zählen sonst fallen wir wieder auf die Nase.Zum glück ist Compper weg das kann die Abwehr nur Sicherer machen,ich hoffe das er den Spielern nicht beibringt so ein Schlechtes Stellungsspiel wie er zu haben.Ein Weinkauf muß wenn er wieder Spielt sofort auf die Bank wenn er nur 1 Fehler macht.Lieberknecht muß sein System so umstellen das Weinkauf garnicht erst in Bedrängnis kommen kann .