MSV Duisburg

MSV: So ist der Stand bei den Verletzten

Fabian Kleintges-Topoll
11. August 2019, 21:50 Uhr

Foto: firo

Der MSV Duisburg begeisterte im Pokal gegen Greuther Fürth (2:0) erneut mit offensivem Tempofußball. Trainer Torsten Lieberknecht gab zudem Auskunft über den Verletzungsstand seiner Offensivkräfte.

Gästetrainer Stefan Leitl war mächtig angefressen, eine Spielanalyse gab es vom ehemaligen Zweitligaspieler nach dem Spiel nicht zu hören. Verständlich, denn seine Kleeblätter zeigten einen enttäuschenden Auftritt beim ligatieferen MSV Duisburg. Ein Klassenunterschied war zu keiner Sekunde zu spüren. Im Gegenteil: Leitl gratulierte Lieberknecht zum „völlig verdienten Einzug in die zweite Runde.“

Der 46-jährige Duisburg-Trainer nahm diese Glückwunsche gerne entgegen. Es war nicht der erste überzeugende Auftritt seiner Elf in der noch jungen Saison. Lieberknecht überhäufte seine Mannschaft nach dem Spiel mit Komplimenten für die „fußballerische Art und Weise und einen großen Kampf.“ Aufgrund der kurzfristigen Verletzung von Ahmet Engin sowie den Ausfällen der Stürmer Vincent Vermeij und Petar Sliskovic war sein Kader vor allem in der Offensive stark dezimiert.

Lieberknechts dickes Lob an die eigenen Anhänger

„Wir hoffen, dass alle drei schnell wieder fit werden“, sagte er. Wann genau sie zurückkehren, konnte Lieberknecht nicht sagen. Vor allem Engin, der im Abschlusstraining umknickte und sich am Sprunggelenk verletzte, könnte ein längerer Ausfall drohen. Wie schwerwiegend seine Lädierung ist, wird sich im Laufe der Woche zeigen. „Die medizinische Abteilung wird viel arbeiten, um die Jungs schnell wieder spielfähig zu bekommen“, antwortete Lieberknecht auf Nachfrage.

Ohnehin richtete er den Fokus direkt wieder auf den Liga-Alltag. Am Samstag wartet mit dem FSV Zwickau der nächste Gegner vor heimischer Kulisse. „Das ist dann die große Kunst, nach einem Pokalspiel direkt wieder das nächste Spiel anzugehen“, gab der Trainer bekannt. Das Selbstvertrauen seines Teams wird größer und größer – die Fans stehen hinter ihrem Klub. „Sie haben wahnsinnigen Anteil daran und ein tolles Gespür dafür, der Mannschaft den zweiten Wind zu geben, um noch mehr zu fighten.“

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