05.11.2018

Velbert

Mickels schießt die SSVg zum dritten Sieg in Serie

Foto: Carsten Klein

Beim Aufsteiger 1. FC Kleve setzen sich die Velberter in der Oberliga Niederrhein mit  2:0 durch. Die Abwehrleistung ist bemerkenswert

Nach dem dritten Sieg in Serie war Alexander Voigt stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben souverän gewonnen, aber es war das erwartet harte Stück Arbeit. Das war Steine-klopfen heute“, meinte der Trainer der SSVg Velbert nach dem 2:0-Sieg bei Aufsteiger 1. FC Kleve. Mann des Tages dabei war Leroy Mickels, der beide Tore erzielte.

Es war ein Spiel, in dem es lange wenige Höhepunkte gab – einen setzte Mickels kurz vor der Pause, als Kleves Torhüter einen Kopfball nicht weit genug abwehren konnte, der Velberter Stürmer staubte ab. Und in der 76. Minute, gerade als die Gastgeber etwas mutiger wurden, entschied Mickels die Partie wiederum. „Das war ein wirklich schöner Angriff“, so Vogt über das 2:0, als der eingewechselte Michael Smykacz Mickels einsetzte, der im Eins-gegen-eins mit dem Torwart eiskalt blieb und alle Zweifel am Sieg zerstreute. Dass die Velberter in der Schlussphase noch mehrere Konterchancen nicht gut ausspielten, war dadurch egal.

Voigt hatte die gleiche Elf aufgeboten wie beim 7:1 gegen den FSV Duisburg, abgesehen von der Torwartposition, wo Sprenger statt Demirhat ins Tor zurückkehrte. „Es gab keinen Grund, die Aufstellung zu ändern und die Jungs haben es auch wieder gut gemacht. Wir haben kaum etwas zugelassen und von den vielleicht vier Chancen, die wir hatten, zwei genutzt“, beschrieb Trainer Voigt das Erfolgsrezept. Besonders die Abwehrleistung sticht heraus. Keine Mannschaft in der Liga hat weniger Tore kassiert als die SSVg – nur 14 in 13 Spielen. Schon zum fünften Mal blieb die SSVg in Kleve ohne Gegentor.

„Das ist natürlich die Basis für den Erfolg, wenn man wenige Gegentore bekommt und wir sind defensiv sehr stabil“, meinte Voigt, der ja selbst früher als Verteidiger spielte. „Es ist schon auffallend, dass wir oft zu Null spielen.“ Das kann am kommenden Sonntag so weitergehen, wenn die SSVg zum Drittletzten Jahn Hiesfeld fährt – der stellt mit erst 16 Toren nämlich den schwächsten Angriff.

Autor: Philipp Ziser

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