Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) pocht auf eine gesamtdeutsche Lösung für Spiele mit Zuschauern in der Fußball-Bundesliga. 

Fans

Laschet pocht auf einheitliche Regeln für Bundesliga-Spiele

04. September 2020, 14:00 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) pocht auf eine gesamtdeutsche Lösung für Spiele mit Zuschauern in der Fußball-Bundesliga. 

In Düsseldorf kritisierte er am Freitag unfaire Sonderwege. Unter anderen hatte RB Leipzig von den örtlichen Behörden die Erlaubnis erhalten, das erste Saison-Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 vor bis zu 8500 Zuschauern zu bestreiten.

„Natürlich ist das eine Wettbewerbsverzerrung, wenn in einem Stadion 8000 Zuschauer sind und man einen Heimvorteil hat, und in einem anderen spielt man vor leeren Rängen“, sagte Laschet. „Man braucht in Deutschland vergleichbare Regeln.“ Die Deutsche Fußball Liga (DFL) habe nun die Aufgabe, faire Lösungen für alle 18 Vereine zu erarbeiten. „Es ist jetzt schon ungut, dass eine Stadt es anders machen will“, kritisierte Laschet.


Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten hatten zuletzt entschieden, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die bis Ende Oktober Regelungen für den Umgang mit Zuschauern im Sport vorlegen soll. „Es kann auch das Ergebnis sein: Wir machen keine Fußball-Spiele mit Zuschauern“, sagte Laschet. dpa

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren

05.09.2020 - 20:02 - luko1944

Dieser Kommentar wurde entfernt.

05.09.2020 - 08:18 - KB1904

Dieser Kommentar wurde entfernt.

05.09.2020 - 08:16 - KB1904

Wenn man der Zeitung mit den vier Buchstaben Glauben schenken darf dann:

"Derselbe Armin Laschet feiert am Samstag mit Sachsen-Kollege Michael Kretschmer (45, CDU) im Stadion von Erzgebirge Aue Sachsens 30. Geburtstag: mit 2000 Gästen!"

Sollte das der Fall sein ..................................... Noch Fragen ?

04.09.2020 - 21:29 - Stan56

Dieser Kommentar wurde entfernt.

04.09.2020 - 19:32 - Schalker1965

Dieser Kommentar wurde entfernt.

04.09.2020 - 19:00 - Essen1957

Dieser Kommentar wurde entfernt.

Beitrag wurde gemeldet

04.09.2020 - 17:35 - memax

Wenn man Vereine mit einer Landesbürgschaft vor der Insolvenz rettet, das ist Wettbewerbsverzerrung Herr Laschet

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

04.09.2020 - 17:28 - moers47441

Dieser Kommentar wurde entfernt.

04.09.2020 - 16:44 - RWE51

Dieser Kommentar wurde entfernt.

Beitrag wurde gemeldet

04.09.2020 - 16:21 - fdm1980

Oh, Oh.
Das passiert wenn man sich mehr Gedanken um seine Karriere (als Bundeskanzlerkandidat) macht, als sich um die Landesbürger wo man Ministerpräsident ist zu kümmern. Das überbieten mit Söder (wahrscheinlich auch Kanzlerkandidat), sieht genau danach aus. Laschet disqualifiziert sich selber. Allerdings für alle Posten.

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

04.09.2020 - 15:20 - thokau

Dieser Kommentar wurde entfernt.

04.09.2020 - 15:10 - Oldschool

Dieser Kommentar wurde entfernt.

Beitrag wurde gemeldet

04.09.2020 - 14:53 - moers47441

'Zudem entscheiden letztlich die Gesundheitsämter vor Ort unter Berücksichtigung der jeweils vor Ort herrschenden Infektionslage.'

In NRW zum Beispiel nicht mehr, da hat Laschet dafür gesorgt, dass das letzte Wort beim Land liegt, wenn es über 1000 Teilnehmer sind.

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

Beitrag wurde gemeldet

04.09.2020 - 14:39 - RWE51

So wird man nicht Kanzler Herr Laschet. Am besten abwählen, versteckt sich hinter Virologen- Außerdem wird es keine Einheit zwischen den Bundesländern geben, das ist Wunschdenken. Mit einem Konzept ist jedes Stadion mit rd. 25% belegbar. Warum ist in Bayern in der Oper ein Konzert für 500 Menschen mit scheinbar mehr Intelligenz bei knapp 1000 Sitzplätze gestattet worden? Das ist auch noch ein umschlossener Raum! Es stinkt in D!

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

Beitrag wurde gemeldet

04.09.2020 - 14:29 - Schalker1965

Einheitliche Regeln werden schon aufgrund der unterschiedlichen politischen Ausrichtungen der Landeregierungen sowie der abweichenden landesrechtlichen Pandemie-Schutzverordnungen nicht zu erzielen sein. Zudem entscheiden letztlich die Gesundheitsämter vor Ort unter Berücksichtigung der jeweils vor Ort herrschenden Infektionslage. Da wird es in Leipzig voraussichtlich demnächst Zuschauer im Stadion geben. In NRW eben nicht.

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

Beitrag wurde gemeldet

04.09.2020 - 14:24 - Oldschool

Was für ein elendiger Heuchler !!!
Er kann doch auch in NRW die Zuschauer zulassen, aber nein, es bleiben bis auf Weiteres Großveranstaltungen verboten bzw. ohne Zuschauer.

Das gilt natürlich nicht für diesen Heuchler. Er fährt schon nach Aue, ins Erzgebirgsstadion und nimmt da an einer Großveranstaltung mit 2000 Menschen teil.

ich kann hier gar nicht schreiben, was ich dem alles wünsche.

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

Beitrag wurde gemeldet

04.09.2020 - 14:18 - moers47441

Armin will auf Veranstaltungen mit 2000 Leuten herumturnen, untersagt aber in NRW zieht er die Zügel weiter an und fordert einheitliche Regeln. Unglaublich! Wer hindert den Ministerpräsidenten denn daran den sächsischen Weg zu gehen? Zumindest für sein Land kann er die Benachteiligung abschaffen, wenn er denn will.

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.