Am Sonntag platzte die Bombe via RevierSport um 20:37 Uhr. Der Wuppertaler SV hat finanzielle Probleme und fast alle Spieler dürfen den Verein in der Winterpause ablösefrei verlassen. 

RL

Klartext beim WSV - 260.000 Euro müssen her

08. Januar 2019, 19:33 Uhr

Foto: Micha Korb

Am Sonntag platzte die Bombe via RevierSport um 20:37 Uhr. Der Wuppertaler SV hat finanzielle Probleme und fast alle Spieler dürfen den Verein in der Winterpause ablösefrei verlassen

Jetzt, zwei Tage später, hat sich der Vorstand zum zweiten Mal gemeldet. Unter dem Motto "gelebte Transparenz und erste Maßnahmen" haben die Verantwortlichen des Traditionsvereins erklärt, wie es zu den Fehlplanungen kommen konnte, wie groß die finanzielle Lücke ist und wie die ersten Maßnahmen des Traditionsvereins lauten, um der Krise Herr zu werden. 


Schon lange war klar, der der WSV den Gürtel im Jahr 2019 wird enger schnallen müssen. Die Brisanz der aktuellen Lage konnte allerdings niemand erahnen. Neben der SG Wattenscheid und dem TV Herkenrath kämpft der dritte Verein in der Regionalliga um das Überleben. Konkret betonte der WSV-Vorstand in seiner Mitteilung. Die Wuppertaler drückt eine Etatlücke in der laufenden Saison von 260.000 Euro. Gründe: Geringere Zuschauereinnahmen, notwendige Korrekturbuchungen für die laufende Saison und Bezahlung von Altlasten. Was die Situation verschlimmert ist die Tatsache, dass das Insolvenzrecht dem Klub für die Umsetzung nur wenige Tage lässt, der Zeitdruck ist enorm, wie der WSV mitteilte. 

Daher wurden erste Maßnahmen beschlossen: Bei der ersten Mannschaft sollen Einsparungen in Höhe von 100.000 Euro erreicht werden. Der Verein erklärte: "Dieses ist für alle Beteiligten ein schmerzhafter Schritt. Denn es verliert nicht nur der WSV wertvolle Spieler, sondern auch die Spieler müssen sich neu orientieren. Der Kader der 1. Mannschaft ist erfreulicher Weise so breit aufgestellt und unsere gesamte Jugendarbeit ausgesprochen erfolgreich, so dass Wuppertal auch weiterhin mit einer schlagkräftigen Mannschaft in der Regionalliga vertreten sein wird."


Weitere Einsparungen sollen im Verwaltungsbereich angegangen werden, zusätzliche Ideen werden diskutiert. Neben den Sparmöglichkeiten sollen auch neue Geldquellen erschlossen werden. So soll es bereits konkrete Zusagen geben. Von Sponsoren und anderen Vereinen, die Testspiele in Aussicht gestellt haben. Zudem soll - wie bei der SG Wattenscheid - eine Crowdfunding-Kampagne gestartet werden. 

Die Wuppertaler Verantwortlichen gehen auch darauf ein, wie es zu der Fehlplanung kommen konnte. Demnach wurden im April 2018 Hochrechnungen erstellt. Diese dienten bei der Etatplanung für die laufende Spielzeit als Grundlage. Speziell bei den angestrebten Zuschauereinnahmen lag der Klub diesmal weit daneben. Knapp 198.000 Euro liegt man hier hinter den Erwartungen zurück. Statt 450.000 wird der WSV wohl nur 252.000 durch Kartenverkäufe einnehmen. Allein das Spiel gegen RWE - zuletzt zwei Mal vor knapp 10.000 Zuschauern ausgetragen - hat Geld gekostet. In diesem Jahr kamen nur 4557 Besucher zu dem Derby, 

Der Vorstand der Wuppertaler bleibt trotz der schlechten Lage optimistisch. Er beschließt sein Schreiben mit den Worten: "Mit Hilfe unserer Fans, aber auch der Wuppertaler Wirtschaft sollte es uns gelingen, innerhalb der nächsten Tage die erforderlichen 260.000€ aufzutreiben." Autor: Christian Brausch





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10.01.2019 - 02:02 - Überdingen

Hallo Jünther...Hallo Jötz...Hallo Jürgen...nicht in der Sportschau zu sein und in der Kreisklasse mit seiner Seele zu kuscheln ist nicht schlimm.
Aber in der Sportschau im Profifußball "ohne Seele" zu sein ist einfach schön. Das andere hatten wir ja auch alles...mit Seele...war unterm Strich aber scheiße.
Und jetzt sind wir die "Russenschlampen".....und wenn wir evtl. im Pokal vorbei kommen freu ich mich schon auf eure tolle Tradition und Seele...und sehe überall glückliche Menschen die sich auf die Kreisklasse freuen.;)
Ich gönne es euch von ganzem Herzen.
Aber so wird es nicht kommen...ihr seit auch schon mit Regionalligafußball genug bestraft.
Und...Geld stinkt nicht....und besser von einem Geschäftsmann wie Oma und Opa an die Rente gehen oder den Fan bis aufs letzte abziehen...

Alles gute WATTENSCHEID....beste Bratwurst;))

09.01.2019 - 21:20 - Abpraller

Habe ich soeben gelesen.
Der WSV hat ebenfalls Crowdfunding gestartet.
Stand vorhin: 4913,40 EUR / 125 Unterstützer.
In diesem Bericht steht, dass bis zum 19.01.2019 100000 EUR da sein müssen um das Überleben zu sichern.
Da brennt ja wohl jetzt endgültig gewaltig die Jacke.
Kann ich nun wirklich nicht mehr nachvollziehen.
Taschenrechner gabe es auch 2018 günstig zu kaufen.

09.01.2019 - 19:47 - Jünther, Jötz und Jürgen

Wenn man vom Vereinleben keine Ahnung hat sucht man sich einen Russen. Nur läuft man dann eben nicht hinter einem König sondern einem Zaren her.
Eins ist gewiss, den WSV wird es noch lange geben. Nicht in der Sportschau - dass ist aber nicht schlimm.

09.01.2019 - 18:58 - KB1904

Ich habe irgendwo gelesen das die Fans / Mitglieder einen Fragenkatalog aufgestellt haben mit der Bitte, das der Vorstand die darauf befindlichen Frage beantwortet. Ihr die Fans/Mitglieder habt doch mit denen 2013 das Wuppertallied angestimmt und seit damals wie die Könige durch Wuppertal gelaufen. Alle die damals im Sinne der Initative wsv2.0 ihre Stimme abgegeben haben sind für das verantwortlich, was jetzt beim wsv passiert. Nun suchen die Fans/Mitglieder wieder einen Schuldigen und haben nicht mehr F.Runge wo sie ziellos drauf einprügeln können. Wer ist es jetzt?

09.01.2019 - 16:32 - Sofafussel

Hat der WSV nicht die letzten Jahre ,auch schon mit einem MINUS abgeschlossen.....?.Ich meine seit dem Aufstieg sind alle Geschäftsjahre mit Schulden geendet.

09.01.2019 - 12:05 - willi-glueck

@Julius.Oppermann

was ist das denn für ein Blödsinn???

Nehmen wir an, ich wäre Sponsor. Dann willst du mir verschreiben, was ich mit meinem Geld mache?

09.01.2019 - 11:36 - Julius.Oppermann

Selbst wenn die 260.000 Euro aufgetrieben sein sollten, muss man sich die Frage stellen: Was kommt danach? Wie lange reicht es. Das ist so ähnlich wie bei der der Euro-Rettung in Griechenland: Man bettelt um die aller-, aller-, allerletzte Finanzspritze, die auch immer wieder gewährt wird, natürlich unter "strengen Auflagen" - bis zum nächsten Finanzloch.
Man sollte in Wuppertal - wie auch in Wattenscheid - nüchtern den Tatsachen in die Augen sehen: Das Volk will diesen "Sport" nicht in ausreichendem Maße mehr sehen und Geld dafür ausgehen, wenn 22 Männer dem Ball nach- laufen. Wer ihn noch sehen will, soll dafür bezahlen. Also erhöht die Mitgliedsbeiträge und die Eintrittspreise kräftig. Die Nutzer dieser Kicks sollen blechen- und sonst niemand.

09.01.2019 - 11:05 - Herry 1907

Wo bleiben die Spendenaufrufe? Jetzt sollen bestimmt, wie auch in Wattenscheid, wieder die Fans helfen, nur weil unfähige Verantwortliche es wieder verbockt haben. Es werden in Zukunft noch einige folgen. Auch RWE ist da für mich ein Kandidat, wenn das Zuschauerinteresse weiter nachlässt.

09.01.2019 - 10:44 - van melk

Tja , ohne den Rivalen ist alles nichts.
Rund 5.000 zuschauer weniger gegen die Bergeborbecker , das macht schon eine Lücke im Etat von 50.000 !
Nächste Saison begrüße ich jeden Essener mit Handschlag, wenn ich denn am Gästeeingang stehen darf.

09.01.2019 - 10:38 - Frankiboy51

Ähnlich wie beim Nachbarn, nur ohne Mesut Özil .

09.01.2019 - 09:51 - wsvimmer

Hallo Dummköpfe aus W und E.
Ohne den Rivalen ist es doch Mist, oder?
Nun darf der Totengräber des WSV , Herrschen Runge, sich im Reviersport äußern. Passt zum RWE ist immer gut, Seriosität war gestern Geschreibe im
RevierSport
Die Grossponsoren. machen den Fußball kaputt und die Fans albern Mist und Geiern herum.
Darum bleiben die sogannten WSV und RWE Fans im Abseits.
Kein Hirn, kein Anstand

09.01.2019 - 07:36 - Jünther, Jötz und Jürgen

Wer schreibt hier von Demut. Gerade die, die am Tropf eines Oligarchen hängen und den Amateurfußball mit russischen Rubel treten. Sich zurücklehen und genießen. In der 3. Liga nicht ein Heimspiel austragen darf . Den eigenen Nachwuchs im Verein vseit Jahren ernachlässigt. Schöne neue Fußballwelt.
Vergoldete Steaks in Uerdingen ? Wenn dieses Konstrukt langfristig erfolgreich ist - steht der von vielen Seiten porgnostizierte Kollaps im Profifußball doch früher ins Haus. Die Liste ist lang und nicht jedes Vereinsmitglied in Uerdingen ist glücklich über diese Entwicklung.

Den Weg, den man 2013 ohne Runge gegangen ist , war genau der richtige. Man hat gezockt - die Chance auf einen direkten Aufstieg war zu verführerisch. OK - wir können uns nicht vorstellen, dass im Tal nicht auch diese komplizierte Lage gemeinsam gemeistert wird. Sollte es nicht gelingen, gehen wir lieber den Weg in die Kreisklasse als die Seele des Vereins zu verkaufen. Fußballromatik eben.
Was war noch mal die Seele des Vereins? Viertelstunde drüber nachdenken, 15 Min schafft man schon.

08.01.2019 - 23:57 - Wutal54

Abwarten und Wupperwasser trinken! Die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt! Und trotz der der dreifachen Kohle die ihr habt ist in Exxen auch net viel los!
So, wird Exxen iwann auch am Abgrund stehen, leider! Hoffentlich stehen wir nicht auch noch -250k am Ende der Saison vor euch!? Wie auch immer..
Viel Glück SGW und euch Exxenern auch !
Nur der WSV !

Sch....DFB

08.01.2019 - 23:24 - Überdingen

Wutal54....gehört genau zu denen die selbst den Knall noch nicht gehört haben...was Demut betrifft.
Wenn die im Pokal in Homberg nicht schon verkacken....dann freut sich der KFC Ürdingen um so mehr euch einen Besuch abzustatten. Ich hoffe ihr werdet dann in eure Einzelteile zerlegt....nach wiedermal so blöden Sprüchen eurerseits.
Bis bald....und viel Glück Wattenscheid.;)

08.01.2019 - 22:54 - den'gi

Wutal54- als Fan träumt man gerne. Träum weiter.
Es wird für euch das letzte Spiel vor großer Kulisse sein.

08.01.2019 - 22:41 - outlaw1712

https://nullsieben.blog/2019/01/08/die-woche-der-wahrheit/

08.01.2019 - 22:29 - Jünther, Jötz und Jürgen

Genau.
Alle RWE - Fans erhalten striktes Stadionverbot bei Auswärtsspielen. Damit gehen die konkurrienden Vereine in die Pleite und man erhält eine realistische Chance für den Aufstieg in Liga 3. Guter Plan.

08.01.2019 - 22:13 - Abpraller

Da hat Homberg ja Glück gehabt, dass dieses Pokalspiel verschoben worden ist.
Hätten die den WSV im Elfmeterschießen rausgehauen, wären die jetzt alles in Schuld was die finanzielle Misere
angeht.
Und noch ein Gruß an die Fans des RWE:
Wie konntet ihr es wagen nicht mit mindenstens 6.000 Fans ins Stadion am Zoo zum Auswärtsspiel zu kommen.
Ich hoffe ihr versteht dies richtig in Essen.

08.01.2019 - 21:42 - Kalle K

Sich um 260.000 EUR zu verkalkulieren ist schon ne Ansage.
Ich habe hier mal aufgeschnappt, dass der Etat bei 1.000.000 EUR liegt. Das wäre ein Viertel des Etat's falsch geplant.
Aber ist bestimmt der RWE bzw. der gemeine RWE-Fan Schuld, der keinen Bock mehr hat, seine Rumpeltruppe auswärts zu bestaunen... -.-

08.01.2019 - 21:36 - RWEshooter

"Zudem soll - wie bei der SG Wattenscheid - eine Crowdfunding-Kampagne gestartet werden."
Ich lache mich kaputt.
Sorry, das Management dieser Vereine ist einfach nur sowas von peinlich.
Der treue Fan soll die Vereine wieder retten und die Misswirtschaft dieser Amateure wettmachen.

Ich versuche bei meinen Kommentaren vor allem immer sachlich und konstruktiv zu bleiben.
Hier jedoch muss das einfach mal in aller Deutlichkeit gesagt werden:
Man hat das Gefühl, dass die zuständigen Personen betriebswirtschaftlich völlig planlos sind.
Es ist ein absolutes Armutseingeständnis, sich in der Regionalliga um 260.000 Euro zu verkalkulieren.
Die Planung grenzt an wahrlosen Wünschen, die mit der Realität absolut nichts zu tun haben.

Wirklich peinlich...

08.01.2019 - 21:35 - magic75

So viel halt zum Thema Hochmut, Fall usw. - ich würde, auch ab von der aktuellen finanziellen Lage, nun nicht unbedingt darauf wetten, dass Wuppertal in Homberg gewinnt, um überhaupt noch irgendwen im Pokal irgendwo rausschießen zu können. Aber sei es drum: Den gescheiten Fans, die es ja vermutlich selbst im Tal gibt, mein Mitgefühl! Keine schöne Situation, hoffentlich geht's gut aus und weiter!

08.01.2019 - 21:11 - Red-Whitesnake

Wutal54... und dann ?
Einmal freuen und weiter Geld sammeln, damit über diese Saison hinaus weiter Fußball bei euch gespielt werden darf ?
Da hätten die reichen Krefelder zur Zeit nur ein müdes Lächeln für übrig.

08.01.2019 - 20:50 - Wutal54

Wird schon und im Pokal schießen wir die Uerdinger Profi-Russentruppe ausm Rund !

08.01.2019 - 20:36 - Chicago48

Wir schreiben das Jahr 2019 und der WSV ist mal wieder pleite. Was wurde damals groß rumgetöhnt, dass wenn Herr Runge weg wäre, die Sponsoren nur so Schlange stehen würden und dann auch die großen Wuppertaler Unternehmen Gelder locker machen würden. Dann kam die Initiative WSV 2.0. Man startete in der 5. Liga, faselte etwas von Nostalgie und wie toll doch so ein Neuanfang sei. Ein wenig später , hatte der WSV 2.0 bereits wieder über 100000 Euro Verbindlichkeiten und dazu kamen noch Rechnungen aus der Insolvenz. Da wurden mal wieder die Fans zum bezahlen animiert und man versprach mal wieder, dass man ab sofort alle Altlasten der Vergangenheit angehören würden und ab sofort nur noch realistische Budgetplanungen erstellen würde und nur soviel ausgeben würde, wie man hat. Dann kam das große Ziel, WSV 2020, da wollte man unbedingt wieder in der 3. Liga spielen. Problem an der Sache, die Sponsorenschlange nach dem rausekeln von Herrn Runge gab es nie und auch nicht wirklich ein Konzept. Die 2. Mannschaft wurde links liegen gelassen und machte einen einmaligen Durchmarsch von der Oberliga bis hinunter zur Kreisliga A durch. Dann hatte man erbarmen und meldete sie ab. Es wurden teure Spieler verpflichtet, wo man sich die Frage gestellt hat, wie der WSV diese bezahlen konnte, wo man doch einen der kleinsten Etat's der Regionalliga hatte. Nun fehlt die kleine Summe von 260000 Euro, entstanden durch Fehlplanungen und Missmanagement. Man kann also sagen, seit der Initiative WSV 2.0 ist es eher schlechter als besser geworden. Und unter Herrn Runge, gab es nie Gespräche mit Spielern, die gebeten wurden sind den Verein zu verlassen, oder auf einen Großteil ihres Gehaltes zu verzichten. Da wurden immer alle Verträge Centgenau eingehalten. Und das die Verantwortlichen ein wenig weltfremd sind, erkennt man daran das sie anscheinend wirklich glauben, dass wenn man die Topspieler abgibt und das Team mit A-Jugendlichen auffüllt, das man immer noch eine schlagkräftige Mannschaft in der Regionalliga stellen könnte. Auch kommen nun wieder die Sprüche, dass man in guten Gesprächen mit Sponsoren sei, dass hört man allerdings schon seit 2013 ohne das es zu irgendwelchen nennenswerten Erfolgen geführt hätte. Auch gibt der WSV wieder mal ein Bild ab, was Sponsoren eher abschrecken wird. Wie ein erfolgreicher Verein geführt wird, sieht man beim BHC. Solides erfolgreiches wirtschaften mit Leuten, die ihr Handwerk verstehen. Beim
WSV sind nur Amateure am Werk. Selbst wenn der WSV das fehlende Geld einsparen kann, wird es in 1-2 Jahren wieder das gleiche Problem sein. Ich finde es auch ziemlich fahrlässig, nur weil letztes Jahr 10000 Zuschauer beim Spiel gegen RWE anwesend waren, diese Zahl auch für diese Saison in die Budetplanung reinzunehmen. Man kann doch nicht ernsthaft davon ausgehen, dass das Spiel immer bei schönem Wetter und am besten im Sommer stattfindet. Da wurde einfach mal die Budgetplanung schöngerechnet und nun wundert man sich, wieso plötzlich 260000 Euro fehlen. Anstatt mit weniger Zuschauer zu kalkulieren und sich dann freuen, dass doch mehr kamen, wird mit einem Zuschauerschnitt mit 5000 Leuten kalkuliert. Dieses Schnitt hat der Verein schon seit 20 Jahren nicht mehr gehabt. Unfassbar wie fahrlässig die Verantwortlichen gehandelt haben. Der WSV gibt leider mal wieder ein erbärmliches Bild ab. Und nach solchen negativ-Schlagzeilen, wird die Schlange der Sponsoren wohl weiter auf sich warten lassen. Aber vielleicht gibt es ja demnächst die Initiative WSV 3.0.

08.01.2019 - 20:13 - Red-Whitesnake

Ich drücke mal die Daumen, dass das noch irgendwie klappt... aber ist es damit getan ?
Ich denke nicht, denn dann geht es immer so weiter... man stopft Löcher und Löcher und kommt nicht richtig/wirklich weiter.
Ein Teufelskreis.
Traurige Geschichte mit den ganzen, alten Traditionsvereinen.