29.09.2018

Vor Nordderby

HSV-Training vor 2500 Fans

Foto: Hamburger SV/Homepage

Begleitet von 2500 Fußball-Fans haben die Profis des Hamburger SV am Samstag ihre Abschluss-Einheit vor dem ersten Nordderby in der 2. Bundesliga gegen den FC St. Pauli absolviert. Trainer Christian Titz hatte auf das gewohnte Geheimtraining am Tag vor dem Spiel verzichtet, um die Stimmung hochzuhalten.


«Alle fiebern dem Derby entgegen, die Mannschaft und die Fans sind zusammengewachsen», hatte Titz diese Maßnahme vor dem Spiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) begründet. Die Partie im Volksparkstadion ist mit 57 000 Zuschauern ebenso ausverkauft wie das Public Viewing mit 15 000 Plätzen am Millerntor.

«Danke für Euren Support», twitterte der HSV am Samstagnachmittag an die Adresse der zahlreich im Volkspark erschienenen Anhänger. Diese bedankten sich mit lauten «Wir wollen den Derbysieg»-Gesängen.

Anders als der HSV absolvierte der FC St. Pauli am Samstag sein Abschlusstraining unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Trainer Markus Kauczinski wollte sich nicht in die Karten schauen lassen. So blieb auch offen, ob im Sturm der Grieche Dimitrios Diamantakos oder der Niederländer Henk Veerman den Vorzug erhält.

St. Pauli peilt nach dem 1:0 in Ingolstadt und dem 2:1-Heimsieg gegen den SC Paderborn den dritten Erfolg in Serie an. «Wir wollen die neun Punkte vollmachen und die Englische Woche veredeln», betonte Mittelfeldakteur Marvin Knoll vor seinem ersten Nordduell: «Keine Angst, ich bin verdammt heiß auf das Derby.» dpa

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30.09.2018 - 09:21 - Frömberg6

Fremdschämen pur. Warum geben die Vereine diesen verhaltensgestörten Typen immer noch eine Pattform?
Das sind doch genau die Typen, die die Mannschaft vor kurzem noch aus der Stadt jagen wollten und dies wohl auch nach einer Derby-Niederlage tun möchten. Ich kann es nicht begreifen.

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