2. Bundesliga

Früherer Stürmer des MSV Duisburg wechselt nach Südkorea

Stefan Loyda
14. Januar 2021, 11:27 Uhr
Boris Tashchy verlässt den FC St. Pauli. Foto: dpa

Boris Tashchy verlässt den FC St. Pauli. Foto: dpa

Der frühere Stürmer des MSV Duisburg Boris Tashchy verlässt den FC St. Pauli und wechselt ins Ausland. Laut Kicker wechselt der 27-Jährige nach Südkorea.

Zwei Jahre lang spielte Boris Tashchy für den MSV Duisburg. 2017 war er vom VfB Stuttgart zu den Zebras gewechselt, absolvierte 54 Spiele, in denen er 13 Tore selbst erzielen konnte und sechs weitere auflegte. Nach dem Abstieg des MSV in die 3. Liga verließ er den Verein und wechselte zum FC St. Pauli. Dort ist seine Zeit nun nach anderthalb Jahren vorbei. Er löst seinen Vertrag auf und wechselt laut Kicker nach Südkorea zum dortigen Erstligisten Pohang Steelers.

„Meine Zeit beim FC St. Pauli geht nun zu Ende und ich werde ich mich einer neuen Herausforderung zuwenden. Ich wünsche der Mannschaft viel Erfolg für die weitere Saison“, wird er in der Pressemitteilung des Vereins zitiert. Bei den Hanseaten kam er zuletzt nicht mehr über die Rolle des Ersatzspieler hinaus. 


In der laufenden Saison kam er auf acht Einwechslungen und stand nur einmal in der Startelf. Ein Tor gelang ihm nicht. Sein Marktwert auf transfermarkt.de war in dieser Zeit von 1 Million Euro auf 400.000 Euro gesunken. Sein Vertrag galt ursprünglich bis zum 30. Juni 2022. Er ist nach Robin Himmelmann der zweite Winterabgang bei den Hamburgern.

Ex-Schalker Guido Burgstaller war sein Konkurrent

„Boris ist mit dem Wunsch einer Vertragsauflösung an uns herangetreten. Die Hoffnung auf viele Einsätze und Tore ist auch durch zahlreiche Verletzungen und Ausfallzeiten nicht in Erfüllung gegangen“, sagt Paulis Sportchef Andreas Bornemann. „Hinzu kommt, dass wir im Sturm über ausreichende personelle Alternativen verfügen.“ Zu seinen Konkurrenten auf der Mittelstürmer-Position gehört unter anderem der frühere Schalker Guido Burgstaller.

Für Cheftrainer Timo Schultz war Tashchy zwar ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft und habe sich immer voll reingehängt. „Aufgrund der personellen Konstellation im Sturm wäre es für ihn in den kommenden Wochen und Monaten schwer geworden, auf Spielzeiten zu kommen.“ Daraus hat er nun Konsequenzen gezogen.

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