Fortuna Kölns neuer Trainer Alexander Ende sprach über die Pläne des Klubs. Eins ist klar: In der Kölner Südstadt hat man sich für die anstehende Regionalliga-Saison einiges vorgenommen.

RL West

Fortuna Köln: Neu-Trainer Ende will oben angreifen

Justus Heinisch
07. Juni 2020, 16:08 Uhr
Brechen im Kölner Südstadion wieder bessere Zeiten an? Foto: Micha Korb

Brechen im Kölner Südstadion wieder bessere Zeiten an? Foto: Micha Korb

Fortuna Kölns neuer Trainer Alexander Ende sprach über die Pläne des Klubs. Eins ist klar: In der Kölner Südstadt hat man sich für die anstehende Regionalliga-Saison einiges vorgenommen.

In der vergangenen Woche stellte Fortuna Köln den Nachfolger von Thomas Stratos vor. Es handelt sich um Alexander Ende - das kündigte RevierSport bereits Tage vorher an. Der neue Trainer des Südstadt-Klubs, der vom Nachwuchsleistungszentrum Borussia Mönchengladbachs kommt, äußerte sich zu seinen Plänen.

So gehe es in Zukunft darum, eine Mannschaft auf den Platz zu bringen, bei der der Funke überspringt, so Ende: "Das geht nur über Emotionen, das geht nur über Zusammenhalt. Ich möchte hier eine Gruppe zusammenschweißen, die sich auch außerhalb des Platzes respektiert und für einander da ist". Das sagte er bei seiner Vorstellung (Zitate via Express).

Er selbst spielte jahrelang bei der Fortuna und führte die Kölner als Kapitän aufs Feld. Verständlich, dass er weiß, wie der Verein tickt und worauf es ankommt. "Das Familiäre, der Zusammenhalt – so habe ich es bei Fortuna immer erlebt. Und diese Werte waren für mich auch immer ein großer Antrieb", sagte er weiter.

Und was das Sportliche angeht, ist Ende durchaus ambitioniert: "Klar ist: Platz zwölf ist nicht der Anspruch von Fortuna Köln." Es sei klar kommuniziert und geplant, wie der Weg nach oben führen soll.

Löhden soll nicht der einzige (Top)-Transfer bleiben

Dafür hat die Fortuna auf dem Transfermarkt einiges vor. Der Transfer von Jannik Löhden steht bereits fest. Der Verteidiger kommt von Rot-Weiß Oberhausen und ist qualitativ in der obersten Regionalliga-Schublade einzusortieren. Weitere Neue sollen folgen. "Wenn das, was in der Pipeline ist, annähernd umzusetzen ist, dann wird es richtig interessant", kündigte Ende an, der in diesem Jahr seine Ausbildung zum Fußballlehrer absolvierte. 


Auch Hans-Jörg Westendorf, Klubpräsident, hofft, dass es mit dem neuen Trainer wieder aufwärts geht. "Ich habe die große Hoffnung, dass wir hier gemeinsam etwas gestalten und nach vorne bringen können, nach zwei schwierigen Jahren mit dem Abstieg aus der 3. Liga", sagte er.

Hier finden Sie alle News zur Regionalliga West

Mehr zum Thema

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren