Tom Boere hat einen neuen Verein gefunden. Der ehemalige Stürmer des KFC Uerdingen wechselt zur neuen Saison zum Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München.

3. Liga

Ex-KFC-Stürmer Boere hat einen neuen Verein gefunden

Stefan Loyda
27. Juli 2020, 17:10 Uhr
Tom Boere spielt in Zukunft für den Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München (Foto: Thorsten Tillmann).

Tom Boere spielt in Zukunft für den Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München (Foto: Thorsten Tillmann).

Tom Boere hat einen neuen Verein gefunden. Der ehemalige Stürmer des KFC Uerdingen wechselt zur neuen Saison zum Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München.

Ein gewisses Selbstvertrauen hat der Bayern-Aufsteiger Türkgücü München nach dem Aufstieg in die 3. Liga auf jeden Fall: Denn wie es in ihrer Pressemitteilung heißt, lässt der Klub „mit einem echten Transfercoup aufhorchen“. Die Münchner haben nämlich Tom Boere vom KFC Uerdingen verpflichtet.

„Tom stand auf unserer Wunschliste ganz oben“, sagt Kaderplaner Roman Plesche zum Transfer des 27-jährigen Niederländers. „Er ist nicht nur ein hervorragender Techniker, sondern auch ein Stürmer, der sich für keinen Laufweg zu schade ist und immer mit vollem Einsatz agiert. Er ist der Spielertyp, den wir gesucht haben.“

Für den KFC Uerdingen hat Boere in der vergangenen Saison zehn Tore in 22 Pflichtspielen erzielen können, zwei weitere Treffer legte er auf. Ansonsten kommt der bei Ajax Amsterdam ausgebildete Stürmer auf 32 Einsätze in der niederländischen Eredivisie (fünf Tore und fünf Vorlagen) sowie 119 Spiele in der Keuken Kampioen Divisie (61 Tore, 16 Vorlagen), der zweiten Liga in den Niederlanden. In der Saison 2016/17 wurde er mit 33 Treffern dort auch Torschützenkönig für den FC Oss. Vor seinem Wechsel zum KFC feierte er beim FC Twente Enschede den Aufstieg in die erste Liga.


Boere selbst zeigt sich ebenfalls froh darüber, einen neuen Verein gefunden zu haben: „Meine türkische Lebenspartnerin und ich freuen uns darauf, in eine wunderschöne Stadt zu kommen. Ich wollte in Deutschland bleiben und freue mich künftig für Türkgücü spielen zu dürfen. Die Verantwortlichen gaben mir bei den Gesprächen ein sehr gutes Gefühl, ebenso haben mich die Pläne des Vereins überzeugt.“

Boere ist bereits der elfte Neuzugang für den Verein aus der bayrischen Landeshauptstadt. Vorher hatten sie bereits Amani Mbaraka (Deisenhofen U19), Marco Raimondo-Metzger (SV Heimstetten), Daniele Gabriele (Carl Zeiss Jena), Aaron Berzel (1860 München), Fabijan Podunavac (Geretsried U19), Alexander Laukart (FC Den Bosch), Jordaine Jäger (Ingolstadt U19), Yi-young Park (FC St. Pauli) sowie die zuvor vereinslosen Erol Alkan und Stefan Stangl verpflichtet.

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28.07.2020 - 23:32 - magic75

Hast Du schon persönliche KFC-Gehaltsenttäuschungen gehabt oder sonstige Detailkenntnisse, oder das übliche Tertiärquellenwissen, das man speziell hier erlangt?!

Aber sei es drum - ich muss da nichts verteidigen, und erst recht nicht Dinge, die auch ganz unbestreitbar nicht gut sind. Also weitermachen! Russenclub usw. - yo! Und gleich haut der Überdingen wieder was nicht minder gehaltvolles raus, bestimmt von grauen Mäusen oder so. *gähn*

Was m. M. übrigens stimmt: München ist (deutlich) schöner als Krefeld!

28.07.2020 - 18:22 - lapofgods

Von einem Sugar-Daddy-gepamperten Verein ohne Zuschauer zum anderen. Aber vielleicht zahlt der wenigstens die Gehälter regelmäßig und freiwillig aus.

28.07.2020 - 17:46 - Jack D.

Nach üerdingen endlich in einer wunderschönen Stadt, was will man mehr

27.07.2020 - 21:52 - Überdingen

Um den Krämer-Fußball spielen zu lassen brauchen und holen wir ja jetzt schnelle bissige und hoffentlich eben auch Torgefährlichere Spieler.Bei Boere war das im Abschluss vor dem Tor einfach zu wenig sonst hätten wir ihn behalten.
Traue ihm bei neuen Verein jedoch eine gute Rolle zu wenn das Spiel auf ihn zugeschnitten wird.Alles Gute Tom....

27.07.2020 - 18:24 - magic75

Aber nur, weil er jetzt nicht mehr bei uns spielt, auch kein Schlechter!

Da hat man m. M. schon deutlich die gute Spielanlage gesehen. Aber in einer Mannschaft, wo so wenige Offensivimpulse kommen, hättest Du auch einen Weltklassemann im Sturm haben können: Wenn vorne einfach kaum was ankommt, trifft der dann auch nicht so viel wie bei halbwegs guten Mitspielern.

Kreativ war das größtenteils eine Katastrophe zuletzt. Gute Einzelleistungen reichen dann auch nicht aus, wenn ein Osawe z. B. einmal pro Spielzeit ein ganz besonders tolles Spiel hinlegt. Das muss insgesamt stimmiger werden. Zum Glück ist so ein Spielentschleuniger wie Rodriguez z. B. nun weg. Diese Spielweise hatte an sich null Chance, in der schnellen, kampfstarken Liga zu bestehen - und sie entsprach ja auch null dem, was Krämer immer postuliert.

27.07.2020 - 17:14 - @Jane

Also, so ein Kracher war er jetzt nicht gerade