Mittlerweile sind es elf Wochen. Elf Wochen ohne Sieg für die U19 des MSV Duisburg. Dementsprechend sieht die Tabellensituation ernüchternd für die Zebras aus. Mittlerweile steht der MSV mit nur sechs Punkten auf einem Abstiegsplatz. Das metaphorische Sorgenkind ist bei den Duisburgern jedoch schnell gefunden.

U19-Bundesliga

"Die Konsequenz fehlt" - MSV-U19 in der Krise

Niclas Scheidt
10. November 2019, 18:07 Uhr

Foto: MaBo Sport

Mittlerweile sind es elf Wochen. Elf Wochen ohne Sieg für die U19 des MSV Duisburg. Dementsprechend sieht die Tabellensituation ernüchternd für die Zebras aus. Mittlerweile steht der MSV mit nur sechs Punkten auf einem Abstiegsplatz. Das metaphorische Sorgenkind ist bei den Duisburgern jedoch schnell gefunden.

Nach dem elften Spieltag hat das Team von Trainer Engin Vural lediglich elf Tore geschossen. Der Ligadurchschnitt liegt in der A-Junioren Bundesliga West bei 19 Toren. Nur Preußen Münster, derzeitig Tabellenletzter, hat in dieser Saison weniger Treffer erzielt.


Bezeichnend für Duisburgs Situation war das 0:1 gegen Arminia Bielefeld. Das Siegtor fiel in der 90. Minute und schickte den MSV noch tiefer in die Krise. MSV-Coach Vural sprach sichtlich enttäuscht auch das Offensiv-Problem an: „Uns fehlt beim Abschluss die letzte Konsequenz und auch ein wenig das Glück.“

Für den 34-Jährigen fehlt auch der letzte Wille: „Wenn du in der Tabellensituation bist, wo du jetzt bist, musst du dir das Glück noch härter erarbeiten. Du musst diesen Tick Konsequenz noch mehr erzwingen und dann platzt auch wieder der Knoten.“

Köln und Aachen vor der Brust

Die Länderspielpause kommt für Vural und seinen Trainerstab sehr gelegen: „Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, um uns auf das nächste Spiel vorzubereiten, dann werden wir Lösungen finden.“ Nach der Pause kommt der Tabellendritte Fortuna Düsseldorf an die Westender Straße - ein wahrer Härtetest für die gebeutelten Duisburger. 


Der MSV hat vor der Winterpause noch drei Spiele, zwei davon sind Kellerduelle gegen Viktoria Köln und Alemannia Aachen. Die Devise für diese Spiele ist für Vural klar: „Der Fokus liegt jetzt einfach darauf, erfolgreich zu spielen. Jetzt geht es in erster Linie um die Punkteausbeute und nicht um die Art und Weise.“

Konkrete Lösungsansätze hat Engin Vural in Zeiten der Krise noch nicht. In der Länderspielpause hat er aber genug Zeit, Lösungen zu finden. Sechs Punkte aus drei Spielen sind vor der Winterpause nahezu Pflicht. Denn mit zwei Siegen mehr sähe die Welt Ende Dezember schon ganz anders aus. 

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren