Der Sieger des Westfalenpokals qualifiziert sich für die erste Runde des DFB-Pokals. RevierSport hat nachgeschaut, welchen Klubs dieses Kuntstsück zuletzt gelang.

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Das sind die Westfalenpokalsieger der vergangenen zehn Jahre

Justus Heinisch
10. Mai 2020, 12:37 Uhr
Ob der SV Rödinghausen auch am Ende dieser Spielzeit den Westfalenpokal holt? Foto: MaBo Sport

Ob der SV Rödinghausen auch am Ende dieser Spielzeit den Westfalenpokal holt? Foto: MaBo Sport

Der Sieger des Westfalenpokals qualifiziert sich für die erste Runde des DFB-Pokals. RevierSport hat nachgeschaut, welchen Klubs dieses Kuntstsück zuletzt gelang.

Rödinghausen, Meinerzhagen, Schermbeck und Hagen stehen im diesjährigen Westfalenpokal-Halbfinale. Trotz Corona soll der Cup zu Ende gespielt werden. Nur einer dieser vier Vereine hat den Wettbewerb zuletzt gewonnen.

SC Preußen Münster (2009, 2010, 2014)
Keiner hat in den vergangenen zehn Jahren häufiger den Westfalenpokal in den Himmel gestreckt als der SC Preußen Münster. Kein Wunder, oft ging der Drittligist favorisiert in den Wettbewerb, da er teilweise der ranghöchste Klub des Teilnehmerfeldes war. So auch in dieser und in der vergangenen Saison. Doch in beiden Spielzeiten flogen die Adlerträger jeweils gegen Regionalligist SV Rödinghausen raus. Ein weiteres Mal standen die Adlerträger in den vergangenen zehn Jahren derweil im Finale. Die 0:2-Niederlage gegen Erzrivale Arminia Bielefeld schmerzte gleich doppelt ...

SC Paderborn 07 (2017, 2018)
Der heutige Bundesligist SC Paderborn spielte vor zwei Jahren noch in der 3. Liga. In dieser Zeit haben die Ostwestfalen den Verbandspokal gleich zweimal gewonnen. 2017 besiegte Paderborn die Sportfreunde Lotte mit 3:1, ein Jahr später den TuS Erndtebrück mit 4:2.

Arminia Bielefeld (2012, 2013)
Auch Arminia Bielefeld gewann den Westfalenpokal gleich zweimal hintereinander - 2012 und 2013. Zunächst gelang dem DSC der besagte 2:0-Sieg über Preußen Münster, im Folgejahr schlug Bielefeld den SC Wiedenbrück mit 3:1.

SC Wiedenbrück (2011)
Der SC Wiedenbrück hat in den vergangenen zehn Jahren jedoch auch den Cup gewonnen. 2011 schlug der Sportclub Rot Weiss Ahlen mit 3:1. Und das, obwohl die Wersestädter zunächst mit 1:0 in Führung gingen.

Sportfreunde Lotte (2015)

Die Sportfreunde Lotte machten es gegen den SC Verl ganz spannend. Erst im Elfmeterschießen gewannen die SFL - und zwar mit 4:3. In der Saison 2016/17 setzten die Lotteraner zudem im DFB-Pokal zu einem bemerkenswerten Lauf an. Sie schmissen gleich mehrere Bundesligisten aus dem Wettbewerb und scheiterten erst im Viertelfinale an Borussia Dortmund.

SG Wattenscheid 09 (2016)
Auch die SG Wattenscheid setzte sich im Finale gegen RW Ahlen durch. Und zwar mit 3:0. Güngör Kaya und Jan-Steffen Meier trafen vor der Pause zu einer 2:0-Führung. Kurz vor dem Abpfiff markierte Kapitän Mario Klinger das 3:0.

SV Rödinghausen (2019)
Der Klub, der auch aktuell noch im Rennen um den Westfalenpokal ist, hat den Wettbewerb im Vorjahr gewonnen. Im Finale schlug der SVR den SC Wiedenbrück mit 2:1. Im DFB-Pokal traf der Klub auf den SC Paderborn - erst im Elfmeterscheßen setzte sich der Bundesligist durch.

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