Regionalliga

Darum ist Preußen Münster fast sicher im DFB-Pokal dabei

30. März 2021, 11:02 Uhr
Foto: firo

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Es gibt weiter viele Fragezeichen, wie es bei den Amateuren weitergehen wird. Aber eines scheint klar: Preußen Münster wird in der neuen Saison im DFB-Pokal vertreten sein.

Am Montag gab es eine große Pressekonferenz vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW). Es ging um die Frage, ob die Ligen abgebrochen werden müssen oder nicht. Und wie es um den Westfalenpokal steht. 

Klar ist in allen Verbänden: Die Saison endet am 30. Juni und die Verbandspokale haben Vorrang. In Westfalen wurde nun eine Entscheidung schon verkündet. Denn es gibt zwei Teilnehmer am DFB-Pokal. Zum einen den Sieger des Pokalwettbewerbs, wie auch immer der ermittelt werden kann aufgrund der Corona-Pandemie. 

Zum anderer qualifiziert sich der beste Regionalligist für die erste Hauptrunde im DFB-Pokal. Normalerweise gibt es immer ein Entscheidungsspiel zwischen dem besten westfälischen Regionalligisten und dem Meister der Oberliga Westfalen. Doch auch hier ist in der Corona-Pandemie alles anders. 

Im August 2020 fiel das Entscheidungsspiel aus terminlichen Gründen aus, das Los entschied und der Oberligist SC Wiedenbrück durfte im DFB-Pokal teilnehmen. In diesem Jahr darf sich daher der beste Regionalligist über die Qualifikation für den DFB-Pokal freuen - ohne Entscheidungsspiel. Gegenüber den "Westfälischen Nachrichten" betonte FLVW-Vize Manfred Schnieders: "Dort wurde zumindest richtig gespielt."

Bedeutet: Preußen Münster ist fast sicher im DFB-Pokal dabei und darf sich auf die Prämie der ersten Runde freuen, immerhin knapp 155.000 Euro waren das in der laufenden Serie. Wenn wieder Zuschauer in die Stadien dürfen, würde der Betrag noch höher ausfallen. 

Gegenüber den Westfälischen Nachrichten freute sich Münsters Sportlicher Leiter Peter Niemeyer. "Geil. Mir ist klar, dass ich das noch nicht hundertprozentig einkalkulieren kann. Aber es wäre für den Verein ein Highlight, für das Umfeld erst recht. Und ich glaube, alle hätten sich das auch verdient.“

Da der BVB II als Zweitvertretung nicht am DFB-Pokal teilnehmen darf, muss Preußen Münster nur den SV Rödinghausen auf Distanz halten in der Liga. Das sollte machbar sein, denn aktuell haben die Preußen zehn Zähler Vorsprung vor dem SVR - dazu hat der SCP eine Partie weniger ausgetragen. 

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Kommentieren

01.04.2021 - 07:59 - frankiboy5l

Ach, und der 5. SC Verl (Aufsteiger) aus der 3. Liga bleibt außen vor oder kommt in den großen Lostopf ?

30.03.2021 - 13:19 - Herner

Da hat Herr Brausch aber 4 Eigentore geschossen!

30.03.2021 - 12:13 - MarcoBasten

> Im August 2020 fiel das Entscheidungsspiel aus terminlichen Gründen aus, das Los entschied und der Oberligist SC Wiedenbrück durfte im DFB-Pokal teilnehmen.

Ach das hat gar nicht stattgefunden? Dann ist also dieser Spielbericht aus dem August 2020 von einem angebliche Sieg Wiedenbrücks über Rödinghausen reine Fiktion: https://www.reviersport.de/artikel/sv-roedinghausen-0-4-regionalliga-meister-vergeigt-dfb-pokal-einzug/ ???? In Wahrheit wurde eine Los gezogen? Und wenn das nicht stimmt, wieso sollte dann der Rest des Artikels glaubhaft sein?