Vor dem Zweitligaspiel gegen Holstein Kiel (Samstag, 13 Uhr, Sky) hat VfL-Trainer Robin Dutt seinem Torwart den Rücken gestärkt und erklärt, warum Manuel Riemann (30) die Nummer eins in Bochum bleibt.

Dutt erklärt

Darum bleibt Riemann im VfL-Tor 

Christian Hoch
22. Februar 2019, 19:30 Uhr

Foto: firo

Vor dem Zweitligaspiel gegen Holstein Kiel (Samstag, 13 Uhr, Sky) hat VfL-Trainer Robin Dutt seinem Torwart den Rücken gestärkt und erklärt, warum Manuel Riemann (30) die Nummer eins in Bochum bleibt.

Drei Pleiten in Serie, krasse individuelle Fehler, Beschimpfungen von den eigenen Anhängern: Manuel Riemann hat harte Wochen hinter sich. Die Worte seines Trainers werden ihm vor dem wichtigen Heimspiel gegen Holstein Kiel gutgetan haben. Auf der Pressekonferenz vor der Partie hat Robin Dutt seinem Torwart den Rücken gestärkt und ausführlich erklärt, warum es für ihn kein Thema ist, Riemann infrage zu stellen.

Dutt: „Ich bin auf der Torwartposition nicht der Typ, der einem Spieler sofort das Vertrauen entzieht. Er hat weiter mein Vertrauen, ist unter der Woche Vater geworden. Ich bin überzeugt, dass er gegen Kiel eine tadellose Leistung zeigt.“ Riemann habe im vergangenen Jahr konstante Leistungen gezeigt und dem VfL oftmals mit starken Paraden Punkte gerettet. In Bezug auf den Umgang von Ersatzmann Felix Dornebusch mit der Situation sagte Dutt weiter: „„Beim Torwart kannst du nicht sagen: Komm, ich wechsle dich für 20 Minuten ein. Felix würde es umgekehrt wahrscheinlich auch gut finden, wenn der Trainer ihm vertraut und er nicht zittern muss, auf die Bank zu müssen.“

Veränderte Ansprache - mehr Alternativen

Nach dem 1:2 in Ingolstadt rief der Bochumer Trainer, seit etwas mehr als einem Jahr im Amt, den Krisenmodus aus. Deswegen hat er unter der Woche einige Maßnahmen ergriffen, um die Situation zu bewältigen: „Ein Weiter so konnte es nicht geben. Wenn man nichts verändert, ist die Gefahr gegeben, vielleicht nicht aus der Spirale herauszukommen. Es heißt aber auch nicht, dass weil man etwas anders macht, das direkt funktioniert. Die Ansprache war eine andere, das ist klar.“ Dutt gewährte einen kleinen Einblick in die Bochumer Kabine: „Es ging sicherlich anders zu als noch in den Vorwochen. Unruhe wäre zwar sicherlich der falsche Ausdruck, wir mussten aber Dinge ändern, so konnte es nicht weitergehen.“

Personell muss der gebürtige Kölner auf Anthony Losilla (Fünfte Gelbe) und Robbie Kruse (Knieprobleme) verzichten. Dafür kehren mit Patrick Fabian, Jan Gyamerah und Lukas Hinterseer drei Akteure zurück. Der wiedergenesene Milos Pantovic wird es gegen Kiel noch nicht in den Kader für das Spiel schaffen.


Autor: Christian Hoch

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