Alexander Isak

BVB-Stürmer vor Wechsel nach Spanien

11. Juni 2019, 11:41 Uhr

Foto: firo

Borussia Dortmund und Alexander Isak könnten schon bald gänzlich getrennte Wege gehen. Das berichtet die spanische Zeitung "As".


In der abgelaufenen Saison war Isak noch von Dortmund zum niederländischen Klub WIlem II Tilburg ausgeliehen. Das Leihgeschäft machte sich sowohl für den Erstligisten aus der Eredivisie als auch für den schwedischen Nachwuchsstürmer bezahlt. 

In 29 Pflichtspielen traf der 19-jährige Angreifer 19 Mal ins Schwarze und konnte neun weitere Treffer vorbereiten. Willem II hätte ihn gerne behalten und ihn fest verpflichtet. Doch eine Ablösesumme von zehn Millionen Euro ist für Tilburg nicht zu realisieren.

Diese Summe soll nämlich laut dem spanischen Sportblatt "As" der BVB für Isak fordern. Nach Informationen der Zeitung ist Real Sociedad San Sebastian bereit Borussia Dortmund zehn Millionen Euro für Isak zu überweisen. Die Verhandlungen zwischen den Spaniern und dem deutschen Vize-Meister sollen schon weit fortgeschritten sein. Noch am Dienstag könnte der Medizin-Check über die Bühne gehen. 

Bereits am Montagabend war Isak in Spanien im Einsatz. Bei der EM-Qualifikationspartie seiner Schweden in Spanien (0:3) betrat der Noch-Dortmunder in der Schlussphase als Einwechselspieler das Feld. "Ich weiß nicht, ob ich nächstes Jahr für Real Sociedad spielen werde, ich weiß nicht, ob ich nächstes Jahr für Dortmund spielen werde. Es ist nicht nur meine Entscheidung, ich weiß nicht, was passieren wird", zitiert "As" das Stürmer-Talent der Schweden.

Im Januar 2017 wechselte Isak für 8,6 Millionen Euro von AIK Stockholm zu Borussia Dortmund. Beim BVB konnte er nur in der Regionalliga-Reserve überzuegen, wo er in zwölf Spielen fünf Tore erzielte und seine Klasse bewies.Bei den Profis konnte Isak weniger auf sich aufmerksam machen. In 13 Einsätzen gelang ihm nur ein Treffer.

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11.06.2019 - 14:05 - Kuk

10 Mio für Isak ?
So wie der jetzt spielt, kann der in zwei Jahren 20-40 Mio und in fünf Jahren 50-80 Mio Wert sein.
Rein wirtschaftlich betrachtet wäre eine erneute Ausleihe wohl besser - aber Menschenhandel, nichts anderes sind Transfers aus wirtschaftlichen Gründen, wollen wir nicht.
Vielleicht kann sich der BVB ein Rückkaufsrecht oder eine Beteiligung an einem höheren Wiederverkaufswert sichern; sollte bei 10 Mio Ablöse doch möglich sein ...

11.06.2019 - 13:24 - Frankiboy51

10 % Rendite / Jahr aus dem Handelswert.
Gratulation, schafft ja nicht mal die Peanuts Hantierer der DB.
Da hat sich ja das kostenlose Sparring von u.a. RWO u.a. richtig gelohnt.
Marginal würde der Gewinn geschmälert, Kollege lappes, wenn die Gebühr von € 30.000,- nachträglich überwiesen wird.