Bundesliga

BVB-Alptraum läuft richtig heiß

Tim Rother
14. Oktober 2020, 11:12 Uhr
Gewohntes Bild in 2020/21: Andrej Kramaric (links) von 1899 Hoffenheim bejubelt ein Tor. (Foto: dpa)

Gewohntes Bild in 2020/21: Andrej Kramaric (links) von 1899 Hoffenheim bejubelt ein Tor. (Foto: dpa)

Borussia Dortmund hat mit der TSG 1899 Hoffenheim (Samstag, 15:30 Uhr) in der Bundesliga die nächste schwierige Aufgabe vor der Brust. Vor allem ein Akteur zieht im Kraichgau gerade alle Blicke auf sich - und weckt beim BVB nach wie vor schlechte Erinnerungen.

Nach dem 4:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg will der BVB auch nach der Länderspiel-Pause weiter an seinem Aufwärtstrend arbeiten und die nächsten drei Punkte in der Bundesliga eintüten. Am kommenden Samstagnachmittag (15:30 Uhr) ist das Team von Cheftrainer Lucien Favre bei 1899 Hoffenheim gefordert. Ein Spaziergang wird das für Dortmund aber nicht - im Gegenteil.


Die TSG zeigte sich unter ihrem neuen Coach Sebastian Hoeneß in einer tollen Früh-Verfassung. Zwar verloren die Kraichgauer ihr letztes Bundesliga-Duell knapp mit 1:2 gegen Eintracht Frankfurt, aus den ersten beiden Spielen aber holten sie sechs Punkte: Beim 1. FC Köln gab es am ersten Spieltag einen 3:2-Sieg, eine Woche später fertigten Stürmer Andrej Kramaric und Co. den FC Bayern München mit 4:1 ab.

Kramaric ist der Top-Torjäger in der Bundesliga

Apropos Kramaric: Der Kroate läuft momentan richtig heiß, bejubelte schon in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Chemnitzer FC (5:4 n. E.) zwei Treffer. In Köln erzielte er dann zum Saisonauftakt gleich einen Hattrick, gegen die Bayern traf er doppelt und auch in Frankfurt war es Kramaric, der für Hoffenheim traf. Heißt: In den ersten drei Bundesligaspielen der Saison 2020/21 hat der 29-Jährige insgesamt sechs Treffer erzielt. Und damit führt er auch die Torjägerliste vor Münchens Robert Lewandowski (fünf Tore) und Dortmunds Erling Haaland (vier) an.

Vier Tore: Kramaric-Gala beim letzten Aufeinandertreffen

Beim BVB sollten also alle Alarm-Glocken an sein, wenn der 1,77 Meter große Angreifer am kommenden Samstag wieder in der Startelf steht - wovon auszugehen ist. Auch weil er noch vor wenigen Monaten zum Dortmunder Alptraum mutierte: Am letzten Spieltag der vorigen Saison standen sich der BVB und die TSG zuletzt gegenüber. Einer, der sich daran sicherlich gerne erinnert, dürfte zweifelsohne Andrej Kramaric sein. Hoffenheim gewann am Ende mit 4:0 und hatte das vor allem dem Kroaten zu verdanken, der alle vier Treffer erzielte - einer davon war ein Elfmeter, den er sogar per No-Look-Schuss verwandelte.


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