Fünf Spiele hat der Bonner SC Zeit, um den Abstieg aus der Regionalliga West zu vermeiden. Aktuell sind die ehemaligen Bundeshauptstädter Tabellenletzter. Zur Erinnerung: Nur das Schlusslicht muss runter. Klar: Bonn will nicht diese Mannschaft sein, wie der Sportchef gegenüber RevierSport betont.

RL

Bonner SC: Stürmer ist weg, Sportchef appelliert an die Mannschaft

05. Mai 2021, 13:18 Uhr
Der Bonner SC ist aktuell Tabellenletzter der Regionalliga West. Foto: Thorsten Tillmann

Der Bonner SC ist aktuell Tabellenletzter der Regionalliga West. Foto: Thorsten Tillmann

Fünf Spiele hat der Bonner SC Zeit, um den Abstieg aus der Regionalliga West zu vermeiden. Aktuell sind die ehemaligen Bundeshauptstädter Tabellenletzter. Zur Erinnerung: Nur das Schlusslicht muss runter. Klar: Bonn will nicht diese Mannschaft sein, wie der Sportchef gegenüber RevierSport betont.

SV Straelen (A), VfB Homberg (H), Wuppertaler SV (A), Alemannia Aachen (H) und 1. FC Köln II (H): So lautet das Restprogramm des Bonner SC in der Regionalliga West. Auf den ersten Blick machbare Aufgaben, um am Ende die nötigen Punkte zu holen, um nicht Letzter zu werden.

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Doch davon will Mario Neunaber, Bonns Sportlicher Leiter, im Gespräch mit RevierSport nichts wissen: "Es sieht aktuell nach einem Zweikampf zwischen uns und Rot Weiss Ahlen aus. Unser Ziel muss es sein, vor Ahlen zu landen. Wir wollen jetzt von Spiel zu Spiel schauen und Punkte holen. Erst blicken wir auf Straelen, dann auf die anderen Aufgaben. In dieser Liga ist jeder Gegner schwer zu bezwingen."

Vertrag mit Metin Kizil wird aufgelöst - Joppe und Neunaber bleiben

Zuletzt zeigte die Mannschaft von Bonns Trainer Björn Joppe schwankende Leistungen. Doch Neunaber ist guter Dinge, dass sich das Team auch ohne ihre zentrale Achse - Kris Fillinger und Dario Schumacher fallen voraussichtlich bis zum Saisonende aus - zusammenreißen und sich von der besseren Seite zeigen wird.

"Wir besitzen auf jeden Fall das Potential, um nicht Letzter zu werden. Niemand will als einzige Mannschaft absteigen. Auch wir werden uns dagegen sportlich mit allem, was wir haben, wehren. Die Spieler müssen den Ernst der Lage erkennen. Es geht um viel für den Verein", appelliert Neunaber. Der Ex-Profi sagt aber auch: "Wir dürfen die Jungs jetzt auch nicht verrückt machen. Sie müssen auch die gewisse Lockerheit im Abstiegskampf beibehalten. Nur so kannst du Leistungen bringen und Erfolg haben."

Im Kampf um den Klassenerhalt wird Metin Kizil (18 Einsätze, ein Tor) der Joppe-Truppe nicht mehr behilflich sein. Der Stürmer, der im vergangenen Sommer mit großen Erwartungen vom SV Bergisch Gladbach nach Bonn gewechselt war, spielt trotz Vertrags bis Sommer 2022 keine Rolle mehr. "Beide Seiten haben beschlossen, dass es besser ist, die Zusammenarbeit zu beenden. Der Trainer plant nicht mehr mit Metin", bestätigt Neunaber.

Derweil darf Bonn sowohl mit Sportchef Neunaber als auch Trainer Joppe planen - ligenunabhängig. Das verriet Mario Neunaber unserer Redaktion.

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06.05.2021 - 03:00 - nicoburhenne

Unverständlich, wie man einem Dilletanten wie Neunaber weiter agieren lässt. Nehrbauer, Krämer und seine Wenigkeit zeichnen für den Kader und die abgelaufene Saison alleine verantwortlich. Joppe kann man keinen Vorwurf machen. Es ist ein Trauerspiel das ein Verein wie der Bonner SC seit Jahren von Verrückten (Viol) oder vollends Ahnungslosen (derzeitiger Vorstand) geführt wird. Man sollte wissen das sich der BSC, was die finanziellen Mittel anbetrifft bei weitem nicht im letzten Dritell der RL bewegt. Das faselt man vom "Bonner Weg" und leistet einen sportlichen Leiter der 100km + von Bonn lebt und arbeitet und einmal bis zweimal die Woche in Bonn aufschlägt. So plant man Erfolg......in Bonn. Sollte es wirklich in die Mittelrheinliga gehen, wird der BSC nichts mit dem Aufstieg zu tun haben.

05.05.2021 - 15:49 - frankiboy5l

Intereßant Krysi - und ein ganzer Bericht ohne die 3 Buchstaben, die bei mir vier sind und auf s enden.
Aber, Kreischtruppe, die drei mit a am Ende ist mir lieber als Ihr.