VfL-Noten

Bestwerte für Hinterseer, Sam und Fabian

Dominik Hamers
21. Dezember 2018, 20:27 Uhr

Foto: firo

Der VfL Bochum schlägt den 1. FC Köln im letzten Spiel des Jahres durch Tore von Lukas Hinterseer (2) und Sidney Sam mit 3:2 (1:1). Die Einzelkritik.

Manuel Riemann (3,5): Stark mit dem Ball am Fuß, hatte aber einige Unsicherheiten bei hohen Bällen. Das eine ums andere Mal brachte er die Bochumer Gemüter in Wallung, als er zu weit aus seinem Tor herauslief. Wie auch beim Gegentor zum 1:1, das zu einem Teil auf seine Kappe ging. Starke Parade gegen Teroddes Kopfball (69.), machtlos bei Risses 2:3 (76.).

Jan Gyamerah (3,5): Holte sich eine unnötige Gelbe Karte ab, als er Özcan foulte (32.). Über weite Strecken mit einer soliden, aber unspektakulären Vorstellung.

Patrick Fabian (1,5): Bärenstarke Partie gegen Cordoba und Terodde mit vielen gewonnenen Zweikämpfen. Sorgte dafür, dass Cordoba regelrecht verzweifelte uns sich zu einer Schwalbe hinreißen ließ, für die er eigentlich einen Platzverweis verdient gehabt hätte.

Tim Hoogland (2): Gute Absprache mit Patrick Fabian – die beiden routinierten Innenverteidiger ergänzten sich prima. Hoogland hatte jedoch zu Beginn des Spiels kleinere Schnitzer in der Ballbehandlung. Sah in der 83. Minute Gelb.

Danilo Soares (4): Abenteuerliche Rückpässe in Richtung seines Torhüters scheinen sich zu seiner Spezialität zu entwickeln. Maßgeschneidert sein Anspiel auf Simon Terodde – doch der spielt längst nicht mehr beim VfL. Die Vorlage nutzte er dennoch zum 1:1-Ausgleich. Der Brasilianer steigerte sich im zweiten Durchgang.

Anthony Losilla (4): Mit der einen oder anderen Unsicherheit und Unaufmerksamkeit in der Anfangsphase – und auch insgesamt nicht immer auf der Höhe. Bezeichnend seine Gelbe Karte nach dem Foul an Drexler (55.).

Robert Tesche (3): Solides Spiel des Sechsers, der eine fehlerfreie Vorstellung ablieferte. Sein Manko in Köln: Offensivaktionen.

Sidney Sam (1,5): Dem Offensivspieler konnte man die Bereitschaft zu keinem Zeitpunkt absprechen. Sam wirkte in jeder Phase des Spiels engagiert und kampfbereit. Er bereitete das 2:1 vor (58.) und schoss das dritte Bochumer Tor nach unfreiwilliger Vorlage des Kölners Özcan selbst (69.) – das machte er überragend.

Lukas Hinterseer (1,5): Früher Treffer zum 1:0 für den VfL, zeigte in der Folge eine hohe Laufbereitschaft, bot sich immer wieder klug an und forderte Bälle. Belohnte sich in der 58. Minute mit dem zweiten Tor – auch wenn es leicht nach Abseits roch.

Chung-yong Lee (4; bis 59.): Der Koreaner blieb hinter den Erwartungen zurück, brachte sich kaum ein, war nur selten zu sehen. Stand in der Offensive im Schatten des aktiven Sam.

Tom Weilandt (4,5; bis 83.): Zurückhaltende Partie des Angreifers. Er hielt sich aus dem Geschehen raus, überließ seinem Kollegen Hinterseer die Bühne. Kein gutes Spiel.

Robbie Kruse (3,5; ab 59.): Kam kurz nach dem zweiten Bochumer Tor in die Partie. Seine erste auffällige Aktion hatte er, als er Guirassy am Torschuss hinderte (73.), dann prüfte er FC-Torhüter Horn mit einem Fernschuss (78.).

Stefano Celozzi (ab 83.): Ohne Bewertung. 


Autor: Dominik Hamers

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