Kreisliga A1

Altenessen 18-Trainer: Jeder, der den Fußball liebt, wird zurückkommen

01. Januar 2021, 13:00 Uhr
Die Sportfreunde Altenessen 1918. Foto: Michael Gohl

Die Sportfreunde Altenessen 1918. Foto: Michael Gohl

Die Sportfreunde Altenessen 18 gehören in der Essener Kreisliga zu den Mannschaften, gegen die man nicht so gerne spielt. Der Grund: Die 18er spielen immer mit totaler Leidenschaft.

Die Sportfreunde Altenessen 1918 gelten als äußerst kampfstark in der Kreisliga A in Essen. Auch wenn die 18er vielleicht nicht die ganz großen Namen der Szene in ihrem Kader haben, spielen sie eine gute Saison. Nach neun Spielen und 17 Punkten steht für die Mannschaft von Trainer Christoph Baumgarten Platz neun zu Buche. RevierSport hat mit dem 18-Coach gesprochen.

Christoph Baumgarten, die Saison wurde nun erneut unterbrochen. Was war bisher Ihr Moment der Hinrunde?
Ich glaube, dass man als Trainer nicht einen einzigen Moment benennen kann. Nach dem Abbruch der letzten Saison, war es ein tolles Gefühl wieder auf dem Trainingsplatz zu stehen und wieder gemeinsam Zeit auf dem Fußballplatz zu verbringen. Wenn man an die Meisterschaftsspiele denkt, gibt es auch verschiedene Situationen, die besonders waren. Aber wenn ich einen Moment benennen soll, dann würde ich den 3:2-Siegtreffer gegen Barisspor nennen. Wir haben 2:0 bis zur 87. Minute geführt, dann steht es nach 91 Minuten 2:2 und wir erzielen per Hacke noch einmal den 3:2- Siegtreffer. Solche Spiele, Ergebnisse sind immer besonders - einfach nur geil. Emotionen pur.

Was wünschen Sie sich für das Fußballjahr 2021 allgemein und für Ihre Mannschaft speziell?

Allgemein wünsche ich mir natürlich eine baldige Rückkehr auf den Trainingsplatz. Jedoch wird dies noch einige Zeit dauern, bis wir entsprechend geschützt und bedenkenlos wieder gemeinsam beim Fußball Zeit verbringen können.
Für meine Mannschaft wünsche ich mir ganz klar, dass wir uns immer weiterentwickeln und an die positiven Ergebnisse der bisher gespielten Spiele anknüpfen und noch konstanter werden.

Auch die Amateurfußballer- und -trainer sind verrückt nach diesem Sport. Wie erleben Sie diese unfreiwillig lange Fußballpause?
Diese Pause ist natürlich für mich, wie für alle, mehr als bescheiden. Wenn man sich jedoch die aktuellen Infektionszahlen ansieht, dann gibt es leider keine vernünftige Alternative außer dieser Zwangspause. Wir müssen die Dinge jetzt so nehmen wie sie sind und hoffen, dass die Zahlen sich schnell verbessern. Bis es soweit ist und wir eine klare Aussage des Kreises bzw. Verbandes haben, machen wir Pause. Jeder Spieler hält sich individuell fit. 

Glauben Sie, dass nach der Pause die Begeisterung für den Fußball noch überall vorhanden ist? Oder schadet die Krise dem Fußball allgemein?

Das kann ich schwer beurteilen. Klar wird der ein oder andere sich an die zusätzliche freie Zeit gewöhnen und den Fußball nicht vermissen. Dennoch glaube ich, dass jeder, der den Fußball liebt, zurückkommt und die Gemeinschaft stark vermisst.

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