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Alemannia Aachen: Ex-Bundesliga-Sportvorstand übernimmt

17. Februar 2021, 18:33 Uhr
Martin Bader verbrachte über elf Jahre beim 1. FC Nürnberg. Foto: firo

Martin Bader verbrachte über elf Jahre beim 1. FC Nürnberg. Foto: firo

Fußball-Regionalligist Alemannia Aachen hat einen Nachfolger für seinen zum 1. FC Kaiserslautern gewechselten Sportchef Thomas Hengen gefunden. Auch der neue Aachener Sportdirektor arbeitet zuletzt - in Kaiserslautern.

Alemannia Aachen stellt die Geschäftsführung und sportliche Leitung neu auf. Martin Bader wird zum 1. März 2021 bei der Alemannia als Geschäftsführer mit der Verantwortung für den kaufmännischen und den sportlichen Bereich starten. Er wird ab sofort in die weiteren sportlichen Entscheidungen eingebunden. Das teilte Alemannia Aachen am Mittwochabend offiziell mit.


Martin Bader ist Diplom-Sportökonom und langjähriger Fußballmanager. In seiner bisherigen Laufbahn war der 53-Jährige in verantwortlicher Position für den 1. FC Nürnberg, Hannover 96 und den 1. FC Kaiserslautern tätig. Vor allem beim "Club" aus Nürnberg arbeitete Bader in den verschiedensten Führungsrollen sehr lange. Insgesamt verbrachte Bader über elf Jahre (Januar 2004 bis September 2015) beim 1. FC Nürnberg. Zuletzt, von August 2019 bis Dezember 2019, arbeitete Bader als Geschäftsführer Sport für den Drittligisten  1. FC Kaiserslautern.

Zu dem Kultverein aus der Pfalz hatte Thomas Hengen die Alemannia in den letzten Tagen verlassen.

Bader muss nun einen neuen Alemannia-Trainer finden

"Die Analyse in der vergangenen Woche hat ergeben, dass wir an unseren Strukturen festhalten wollen und eine erfahrene sportliche Leitung benötigen. Wir freuen uns, mit Martin Bader einen erfahrenen Mann für die Alemannia gewonnen zu haben, der die Geschäftsführung und sportliche Leitung ausüben kann. Auch wenn er uns noch erhalten bleibt, danken wir Hans-Peter Lipka bereits jetzt für seinen unermüdlichen Einsatz in einer schwierigen Zeit", erklärt Alemannia-Präsident Präsident Dr. Martin Fröhlich.

Martin Bader sagt: "Die Alemannia ist ein Verein mit großer Stahlkraft. Es reizt mich, die Alemannia in umfassender Verantwortung weiterentwickeln zu können. Kurzfristig ist der sportliche Trend der letzten Wochen zu brechen."

Baders erste Amtshandlung dürfte sein, einen neuen Trainer für den entlassen Stefan Vollmerhausen zu finden.

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Kommentieren

18.02.2021 - 17:23 - limes

unerträgliches Außenverteidiger - Gesülze....

18.02.2021 - 09:47 - stehplatzmitte

Hm, der kostet doch mindestens reichlich sechsstellig im Jahr. Das wundert mich bei all den Sparappellen, die noch vor kurzem aus dem Insolvenz-geplagten Verein kamen. Ist der Printenkönig schon am Start und buttert zu? Soll ja vor einem Einstieg stehen munkelt man.

17.02.2021 - 21:56 - Rwe im Ausland

@ AV . Hätte auf jeden Fall sein Reitz.
Interessanter als der Glitzerfußball in der Bundesliga

17.02.2021 - 20:22 - Außenverteidiger

Man stelle sich Vereine wie RWE, Aachen, Offenbach usw in der zweiten oder dritten Liga vor. Welch spannende Duelle, welch tolle Einnahmen und gigantische Strahlkraft. Mit den richtigen Regeln im Wettbewerb, würden die ersten drei odet vier Ligen in Deutschland etwas einzigartiges erschaffen. Von und für Bürger...

17.02.2021 - 20:00 - limes

Stahkraft - kommt davon wenn man nur "copy and paste" bei kicker-online macht...

17.02.2021 - 19:54 - Puma1907

@Modefan Hast du nichts zu tun oder was???
Alles gute nach Aachen.

17.02.2021 - 19:41 - Kartoffelkäfer

Und wieder,muss die Wurst @Modefan sein blödes Maul aufreißen.
Aber es ist nur eine Frage der Zeit, wann Du wieder gesperrt wirst.

Beitrag wurde gemeldet

17.02.2021 - 19:04 - Modefan

Gilt der Vertrag auch für die Mittelrheinliga, nächste Saison ?

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

17.02.2021 - 18:44 - Lackschuh

Stahlkraft?

17.02.2021 - 18:40 - Ronaldo20

Und alle Vereine sind jetzt am Ende