Es bleibt dabei: Auswärts kann der MSV Duisburg in der Bundesliga noch nichts reißen. Bis auf das 1:1 in Hannover, wo Georg Koch einen Elfer parierte und ein Freistoß-Tor wegen Abseits-Stellung annulliert wurde, gab es in der Fremde nichts zu ernten.

MSV verbaut sich Teil-Erfolg - Marino Biliskov: "Zu viele Fehlpässe"

tt
08. November 2005, 10:38 Uhr

Es bleibt dabei: Auswärts kann der MSV Duisburg in der Bundesliga noch nichts reißen. Bis auf das 1:1 in Hannover, wo Georg Koch einen Elfer parierte und ein Freistoß-Tor wegen Abseits-Stellung annulliert wurde, gab es in der Fremde nichts zu ernten.

Es bleibt dabei: Auswärts kann der MSV Duisburg in der Bundesliga noch nichts reißen. Bis auf das 1:1 in Hannover, wo Georg Koch einen Elfer parierte und ein Freistoß-Tor wegen Abseits-Stellung annulliert wurde, gab es in der Fremde nichts zu ernten.
In Schalke sah es in der Anfangs-Phase gut aus, nach dem Rückstand flackerte in der Endphase des ersten Durchgangs noch ein Mal Hoffnung auf, bevor das Match endgültig abgegeben wurde.

"Wenn wir unsere ein, zwei Chancen nach dem Rückstand nutzen, dann kann sich alles drehen", ärgerte sich Verteidiger Marino Biliskov.

Der 29-Jährige stemmte sich zwar mit dem Defensiv-Verband vehement gegen die drohende Pleite, aber Duisburg machte sich das Leben auch selbst schwer.

"Wir haben zu viele einfache Fehlpässe, zu viele Risiko-Bälle gespielt. Da muss man einfach cleverer agieren, den Ball auch Mal halten und sich nicht selbst unter Druck setzen."

Der Kroate lässt die Auftritte gegen die Auswärts-Kontrahenten Revue passieren.

"Bei Hertha BSC Berlin waren wir nah am Punkt-Gewinn, haben 2:3 verloren. In Mönchengladbach war statt des 1:2 ebenfalls ein Unentschieden drin, in Kaiserslautern musste man nicht 3:5 verlieren. In Schalke war für uns durchaus etwas machbar. Lediglich beim FC Bayern München ging gar nichts, sonst haben wir schon Gutes gezeigt."

Gut ist allerdings noch nicht gut genug, um auf Dauer etwas für das Punkte-Konto zu tun.

"Man benötigt natürlich ein Stück Erfahrung, um erfolgreich zu sein", grübelt der Neuzugang und zeigt sich nach wie vor von den Gegebenheiten überzeugt: "Qualitativ können wir in der Liga mitspielen. Schalke hat mich ehrlich gesagt spielerisch nicht überzeugt. Der neue Torwart Christofer Heimeroth hat gegen uns einen guten Tag erwischt. Ich würde sagen, dass er seine Chance genutzt hat."

Beim Blick auf die nächste Aufgabe wird dem Duisburger Anhang, der in der Arena bis auf die unsinnige Rauchbomben-Aktion (siehe Aufreger) ein eindrucksvolles Stimmungs-Bild abgab, recht mulmig. Die Reise führt in 14 Tagen zum hervorragend aufgelegten Hamburger SV, der kürzlich dem FC Bayern München die erste Saison-Pleite beifügte (2:0). Marino Biliskov: "Hamburg ist viel, viel stärker als Schalke. Das ist ein Team mit Konstanz und einer Menge Selbstvertrauen. Die kann man überhaupt nicht mit den Gelsenkirchenern vergleichen. Schalke ist meiner Ansicht nach im Moment Mittelmaß, allerdings mit starken Qualitäten. Deswegen bleibe ich ja bei meiner Aussage, dass eigentlich in jedem Spiel etwas geht." Wenn man sich nicht selbst ein Bein stellt...

Autor: tt

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