MSV: Markus Kurth kommt ins Grübeln

02. September 2005, 10:19 Uhr

Drei Assists, ein Tor: Markus Kurth hat seinen Stellenwert für die Zebras in den ersten Bundesliga-Begegnungen vehement untermauert.

Drei Assists, ein Tor: Markus Kurth hat seinen Stellenwert für die Zebras in den ersten Bundesliga-Begegnungen vehement untermauert. In der 80. Minute gelang dem Blondschopf nach schöner Flanke des eingewechselten Peter van Houdt noch der Ausgleichstreffer zum 1:1 gegen den BVB. Und mit seinem insgesamt 15. Bundesliga-Tor leitete der Ex-Kölner damit gleich die stärkste Periode der „Zebras“ ein, die in den letzten zehn Minuten mächtig auf Trab kamen: „Mit ein bisschen Glück hätten wir sogar noch gewinnen können. Wir waren in dieser Phase näher am 2:1 als die Dortmunder“.
Bis dato war von den Duisburger Angriffsbemühungen herzlich wenig zu sehen. „Kurthi“ analysiert: „Die Borussen kamen besser in Schwung, haben uns und die Kugel laufen lassen. So hatten wir kaum Ballkontakte und sind dauernd hinterher gelaufen. Sie waren uns einfach technisch und läuferisch überlegen“.

Der 32-Jährige legt nach: „In der Offensive konnten wir uns auch kaum entfalten. Klemen Lavric und ich hatten die Aufgabe, die Außenverteidiger Dede und Degen an ihren Vorstößen zu hindern. So stand Aziz oft alleine da und wir kamen nicht schnell genug nach. So agierten wir dann recht hilflos in der Offensive und erreichten nur durch Distanzschüsse eine gewisse Gefährlichkeit“.

Nach dem Ausgleich kamen die Duisburger Angriffsbemühungen endlich richtig in Schwung: „Komischerweise geht es bei uns erst immer nach einem Rückstand. Dann wird uns bewusst, dass wir so ein Spiel auch gewinnen können. Warum wir das von Anfang an nicht gemacht haben, kann ich auch nicht sagen. Das müssen wir auf jeden Fall abstellen“. Gegen die „Fohlen“ soll es besser werden: „Wir müssen unbedingt drei Punkte einfahren. Das ist absolut wichtig für uns. Jetzt zählt es in Gladbach, alles zu geben“.

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