Mit 17 Punkten Vorsprung auf den „ärgsten Verfolger“, SC Husen Kurl, steht die Mannschaft von Preußen 07 Lünen in der Dortmunder Kreisliga A Gruppe 3 praktisch uneinholbar an der Tabellenspitze. Aus 18 Partien holte die Mannschaft um Trainer Bernd Schawohl von maximal erreichbaren 54 Punkten beachtliche 52. Damit ist das Team in dieser Spielzeit im Kreisliga A-Bereich eines der besten Teams im Ruhrgebiet und kann praktisch schon für die Bezirksliga planen. [i]Das Porträt[/i]

Lünen: SV Preußen 07 Lünen ist eine der besten Kreisliga A-Mannschaften an Rhein und Ruhr

Die Aufstiegsfeier ist für den April geplant

09. Januar 2007, 16:55 Uhr

Mit 17 Punkten Vorsprung auf den „ärgsten Verfolger“, SC Husen Kurl, steht die Mannschaft von Preußen 07 Lünen in der Dortmunder Kreisliga A Gruppe 3 praktisch uneinholbar an der Tabellenspitze. Aus 18 Partien holte die Mannschaft um Trainer Bernd Schawohl von maximal erreichbaren 54 Punkten beachtliche 52. Damit ist das Team in dieser Spielzeit im Kreisliga A-Bereich eines der besten Teams im Ruhrgebiet und kann praktisch schon für die Bezirksliga planen. [i]Das Porträt[/i]

Den Grund für diese Überlegenheit sieht Schawohl vor allem in der Konstanz des gesamten Teams, in der Sicherheit der Hintermannschaft um den erfahrenen Kapitän Holger Branse und in der Geduld seiner Elf: „Wir haben zwar nicht jedes Spiel überzeugend gewonnen, aber trotzdem immer bis zum Schluss an uns geglaubt.“

Der Inhaber der A-Trainerlizenz macht aber noch einen anderen wichtigen Faktor für das erfolgreiche Abschneiden seiner Truppe aus: „Wir haben im Verein eine klare Philosophie. Wir wollen möglichst viele Spieler an den Verein binden, die auch schon in der Jugend für Preußen gespielt haben und setzen so auf Kameradschaft. Aktuell besteht unser 19-er Kader aus elf Eigengewächsen und ich bin auch schon 35 Jahre Mitglied im Verein“, steht Identifikation mit dem Verein bei den Verantwortlichen im Vordergrund.

Mit der Rückkehr in die Bezirksliga würde die Mannschaft dem Verein zu seinem 100-jährigen Bestehen das schönste Geschenk machen und das Jubiläumsjahr auch sportlich krönen. Das es sich bei diesem sehr wahrscheinlichen Aufstieg aber keinesfalls um ein Zufallsprodukt, sondern um einen von langer Hand geplanten Coup handelt, betont der Sportliche Leiter des Vereins, Gerd Wiecek: „Nach dem Abstieg vor zwei Jahren wollten wir unbedingt zu unserem Jubiläum wieder zurück in die Bezirksliga. Dafür haben wir mit Bernd Schawohl einen kompetenten Trainer geholt und mit ihm einen Zweijahres-Vertrag mit einer Option bei Aufstieg gemacht“.

Dass es damit klappt, ist Wiecek sich zwar sicher, aber von Selbstzufriedenheit ist bei ihm genauso wenig zu spüren wie beim allen anderen Beteiligten: „Wir müssen konzentriert weiter arbeiten und bloß nicht den Schlendrian einziehen lassen, denn wir haben ein großes Ziel - wir wollen bereits am 28.04.07 auf unser 100 Jahres-Feier den Aufstieg feiern“.

Dass Wiecek nicht der einzige im Verein ist, der so denkt, spürt man auch und vor allem an der Mannschaft. So gibt Mannschaftskapitän, Holger Bramsel, dann auch eine klare Marschroute für sich und seine Kameraden vor: „Wir wollen nur eins: den Aufstieg zur Jubiläumsfeier in trockenen Tüchern haben und uns dann vor jedem weiteren Spiel zum Frühschoppen treffen“.

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