Kurz vor Weihnachten lassen es die Spieler der Bezirksliga neun Niederrhein in der „Zeit der Besinnlichkeit“ noch einmal richtig krachen. Am Wochenende wird das Spieljahr 2006 mit einigen hochinteressanten Begegnungen abgeschlossen, Bereits Freitagabend, 19 Uhr, wird der 17. Spieltag mit der Partie VfB Lohberg gegen SV Vonderort eröffnet.

Bezirksliga 9 NR, 17. Spieltag: Expertentipp von Klaus Schnurbusch (Trainer VfB Lohberg)

„Wir vergeben zu viele Hundertprozentige“

Thomas Ziehn
14. Dezember 2006, 19:01 Uhr

Kurz vor Weihnachten lassen es die Spieler der Bezirksliga neun Niederrhein in der „Zeit der Besinnlichkeit“ noch einmal richtig krachen. Am Wochenende wird das Spieljahr 2006 mit einigen hochinteressanten Begegnungen abgeschlossen, Bereits Freitagabend, 19 Uhr, wird der 17. Spieltag mit der Partie VfB Lohberg gegen SV Vonderort eröffnet.

Seit dem überraschenden 2:1-Sieg am 12. Spieltag gegen die Weseler Zebras ist bei den Lohbergern buchstäblich der Wurm drin. Die folgenden drei Spiele verlor die Mannschaft von VfB-Trainer Klaus Schnurbusch und so stehen die Dinslakener vor dem Duell mit Vonderort auf einem Abstiegsplatz. Allerdings hat der VfB noch die Nachholpartie gegen Dostlukspor Bottrop am 4. Februar, 15 Uhr, in der Hinterhand. „Meine junge Truppe mit einem Durchschnittsalter von knapp 22 Jahren zahlt ab und an Lehrgeld. Das ist normal. Was mich wirklich ärgert, sind die viele vergebenen 100%-tigen Chancen. Wenn wir davon ein paar reingemacht hätten, stünden wir besser da“, so Klaus Schnurbusch.

Er setzt auf Impulse von außen. „Wir haben die Fühler nach einem neuen Stürmer ausgestreckt. Nach einigen Platzverweisen, insbesondere im kuriosen Spiel gegen Klosterhardt, haben wir lange ohne echten Sturm gespielt. Die Leistung der Mannschaft in dieser Zeit lässt aber für die Rückrunde hoffen. Mit 15 Punkten aus 15 Spielen haben wir noch alle Möglichkeiten“, hofft Schnurbusch auf 2007. „Ich selber werde beim Silvesterlauf auf Sylt neue Kraft für die Mission Klassenerhalt tanken. Am Freitag geben wir noch einmal alles und gewinnen 3:1“, ist Schnurbuch optimistisch.

An der Spitze wechseln sich der PSV Wesel und SuS Dinslaken 09 seit einigen Spieltagen munter ab. Vor der letzten Partie des Jahres steht der PSV an erster Stelle. Auch die Mannschaft von PSV-Trainer Werner Lehwald kann in einem Nachholspiel noch mehr Punkte zwischen sich und die Verfolger legen.

Erst einmal müssen aber beide Aufstiegsanwärter ihre Begegnungen am Wochenende bestreiten. Der PSV empfängt am Samstag, 14.15 Uhr, die DJK Bocholt, Dinslaken gastiert am Sonntag, 14.15 Uhr, bei Rhenania Bottrop. „Beide Favoriten entscheiden ihre Partien für sich“, tippt Klaus Schnurbusch, „für den Aufstieg drücke ich aber meinem alten Verein SuS 09 die Daumen. Die haben es verdient, mal wieder in der Landesliga antreten zu dürfen.“

Autor: Thomas Ziehn

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