Die Mannschaft von Bundesligist 1. FC Kaiserslautern hat seinem neuen Trainer Hans-Werner Moser einen Einstand nach Maß beschert. Die Pfälzer kamen in Bielefeld durch Tore von Jancker und Altintop zu einem 2:0-Erfolg.

Kaiserslautern entführt Punkte aus Bielefeld

10. April 2005, 19:29 Uhr

Die Mannschaft von Bundesligist 1. FC Kaiserslautern hat seinem neuen Trainer Hans-Werner Moser einen Einstand nach Maß beschert. Die Pfälzer kamen in Bielefeld durch Tore von Jancker und Altintop zu einem 2:0-Erfolg.

Hans-Werner Moser hat als neuer Trainer von Bundesligist 1. FC Kaiserslautern einen Einstand nach Maß gefeiert. Die "Roten Teufel" gewannen bei Arminia Bielefeld 2:0 (2: 0) und wahrten damit vier Tage nach dem Abschied von Coach Kurt Jara ihre UI-Cup-Chancen. Bielefelds Hoffnungen auf eine Teilnahme am internationalen Geschäft dagegen konzentrieren sich nach der fünften Heimniederlage auf das Halbfinale im DFB-Pokal am 20. April gegen Rekordmeister Bayern München.

Vor 21.385 Zuschauern durfte Lauterns Ex-Profi Moser bereits nach sechs Minuten auf der Trainer-Bank über den ersten Treffer seines Teams jubeln, als Carsten Jancker einen kapitalen Abwehrfehler von Petr Gabriel zur Führung der Pfälzer nutzte. Halil Altintop sorgte 18 Minuten später nach einem schweren Missgeschick von Marcio Borges schon für die Entscheidung.

Moser, der Jaras Abgang beim FCK vom Amateur-Coach zum "Chef" der Profi-Mannschaft befördert worden war und das Team zumindest bis zum Saisonende trainieren soll, hatte im Vergleich zur 0: 2-Heimpleite gegen Hannover 96 drei personelle Änderungen vorgenommen. Jancker, der nach 39 Minuten wegen einer Muskelverletzung ausschied, Lucien Mettomo und Kamil Kosowski spielten anstelle von Ioannis Amanatidis, Timo Wenzel und Jochen Seitz. Bielefelds Trainer Uwe Rapolder, der auf Nationalspieler Patrick Owomoyela (Knieverletzung) und den Albaner Fatmir Vata (Nasenbeinbruch) verzichten musste, brachte Bernd Rauw und den künftigen Lauterer Ervin Skela für Benjamin Lense und Detlev Dammeier.

Die Ostwestfalen waren über weite Strecken der Partie nicht in der Lage, an die guten Leistungen aus der Vorrunde und zuletzt beim 1:0 gegen Bayer Leverkusen anzuknüpfen. Denn die Gastgeber ließen zu sehr die nötige Präzision im Spiel nach vorne vermissen. Gefährliche Situationen entstanden zunächst lediglich aus Freistößen und Weitschüssen.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Bielefelder noch einmal, den Druck zu erhöhen. Drei Minuten nach der Pause hätte Borges auch beinahe seinen Fehler vor dem 0:2 wettgemacht, doch seinen Kopfball-Aufsetzer lenkte FCK-Torhüter Thomas Ernst mit einem Reflex noch an die Latte. Sieben Minuten später verfehlte Radomir Dalovic mit einem Kopfball das Lauterer Tor.

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