Hamit Altintop, Fabian Lamotte, Patrick Owomoyela, Georgios Seitaridis – die erste Alternative für die Besetzung des rechten Verteidiger-Postens heißt auf Schalke immer noch Niels Oude Kamphuis.

Niels Oude Kamphuis will noch einmal Spaß haben

12. Februar 2005, 13:10 Uhr

Hamit Altintop, Fabian Lamotte, Patrick Owomoyela, Georgios Seitaridis – die erste Alternative für die Besetzung des rechten Verteidiger-Postens heißt auf Schalke immer noch Niels Oude Kamphuis.

Niels Oude Kamphuis will noch einmal Spaß haben

Hamit Altintop, Fabian Lamotte, Patrick Owomoyela, Georgios Seitaridis – die erste Alternative für die Besetzung des rechten Verteidiger-Postens heißt auf Schalke immer noch Niels Oude Kamphuis. Wenn „nicht noch der Blitz einschlägt“, wie Manager Rudi Assauer die Chancen auf einen Verbleib des Holländers in Gelsenkirchen einstufte, wird „Totti“ gegen Wolfsburg seinen alten Posten bekleiden. „Ich habe am Dienstag das erste Mal wieder trainiert. Ob ich am Samstag spielen werde, weiß ich nicht“, zuckt Kamphuis aber mit den Schultern. „Ich habe dreieinhalb Wochen nicht viel gemacht und mir fehlt noch ein bisschen Spielpraxis. Ich fühle mich aber gut und würde mir nach der Verletzung einen Einsatz zutrauen.“

Wegen der akuten Formkrise von Hamit Altintop bleibt Trainer Ralf Rangnick wohl keine andere Wahl, als den 27-Jährigen gleich zu bringen. „Vor Weihnachten hat Hamit gut gespielt, aber in den letzten drei Partien hatte er eine höhere Fehlerquote als davor“, weiß der Coach. „Hamit hat gute Leistungen auf der Position gebracht, aber die letzten waren nicht ganz so gut“, nickt Kamphuis. Aber. „Er hat gezeigt, dass er die Rolle ausfüllen kann. Wenn er Samstag aufläuft, dann kann er es auch wieder zeigen“, hätte der zum Saisonende scheidende Niederländer kein Problem damit, wenn ihm Altintop vorgezogen würde.

Und macht klar, dass sich an seiner Haltung bezüglich Verein und gewünschtem Posten nichts verändert hat. „Die Chancen, dass ich bleibe, sind ganz gering“, erzählt der Ex-Enscheder, der seine Zukunft ganz relaxed angeht. „Konkrete Anfragen gibt es noch nicht. Und bei Feyenoord habe ich das Gefühl, dass sie mich für die rechte Seite einplanen. Da könnte ich genau so gut hier bleiben.“

Dass Schalke indes seine Nachfolge regelt, ist an Kamphuis nicht vorbei gegangen. „Ich habe von Seitaridis und Owomoyela gelesen. Das ist gut so. Ich aber werde in den letzten 14 Spielen Spaß haben - vor allem, wenn wir Meister werden!“

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