Es wurde ein langer Abend. Schalkes Vorstand mit Manager Rudi Assauer, Finanz-Chef Josef Schnusenberg, Geschäftsführer Peter Peters und Team-Manager Andreas Müller traf sich mit Trainer Ralf Rangnick, Amateur- und Jugend-Koordinator Bodo Menze sowie Helmut Schulte, dem Leiter der Schalker Jugend-Abteilung. Auf der Tagesordnung: die Zukunft der „U23“.

SCHALKE: Amateure Spitze oder überflüssig?

14. Januar 2005, 10:14 Uhr

Es wurde ein langer Abend. Schalkes Vorstand mit Manager Rudi Assauer, Finanz-Chef Josef Schnusenberg, Geschäftsführer Peter Peters und Team-Manager Andreas Müller traf sich mit Trainer Ralf Rangnick, Amateur- und Jugend-Koordinator Bodo Menze sowie Helmut Schulte, dem Leiter der Schalker Jugend-Abteilung. Auf der Tagesordnung: die Zukunft der „U23“.

Es wurde ein langer Abend. Schalkes Vorstand mit Manager Rudi Assauer, Finanz-Chef Josef Schnusenberg, Geschäftsführer Peter Peters und Team-Manager Andreas Müller traf sich mit Trainer Ralf Rangnick, Amateur- und Jugend-Koordinator Bodo Menze sowie Helmut Schulte, dem Leiter der Schalker Jugend-Abteilung. Auf der Tagesordnung: die Zukunft der „U23“.

Rangnick sieht die Amateure an der „Spitze der Nachwuchs-Förderung“, Assauer möchte den teuren Unterbau in seiner jetzigen Form am liebsten abschaffen, gilt als Verfechter der einfachen Ausleihe. Nach diesem Modell könnten Talente an den Verein gebunden werden und bei anderen Clubs möglichst reifen, ehe sie wieder zum FC Schalke zurück kehren. Dann sei die jetzige Amateur-Abteilung, deren Etat von zuvor 1,7 Millionen Euro auf deutlich unter eine „Mille“ herunter gefahren wurde, überflüssig.

„Wir sind ohne Ergebnis auseinander gegangen“, berichtet Menze. „Einen neuen Termin gibt es noch nicht. Wir warten auch die Entwicklung beim Verband ab.“ Nach dem letzten Bundestag des DFB im Oktober in Osnabrück war ein Gremium gebildet worden, das sich seitdem mit dem Thema befasst. „Für schwierige Angelegenheiten werden immer Kommissionen gebildet“, lacht Menze. Am kommenden Wochenende will sich die DFB-Abordnung erneut treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

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