Daran, dass Roman Weidenfeller Samstag zum bereits 13. Mal in der laufenden Saison seinen Kasten sauber halten konnte, hat auch er großen Anteil: Felipe Santana.

Felipe Santana: Nur beim Torjubel ein Tanzbär

„Grafitsch“ kann kommen

Matthias Dersch
10. Mai 2009, 11:47 Uhr

Daran, dass Roman Weidenfeller Samstag zum bereits 13. Mal in der laufenden Saison seinen Kasten sauber halten konnte, hat auch er großen Anteil: Felipe Santana.

Der 23-jährige hat sich jedoch in den letzten Monaten nicht nur zu einem vorzüglichen Innenverteidiger, sondern auch zu einer wahren Torgefahr entwickelt. Gegen den Karlsruher SC traf der baumlange Verteidiger schon zum vierten Mal ins gegnerische Tor - und besiegelte damit endgültig den Einzug seiner Mannschaft ins schwarz-gelbe Geschichtsbuch.

„Nein, das wusste ich gar nicht“, gab der Innenverteidiger hinterher jedoch zu, dass ihm gar nicht bewusst war, was er mit seinen Teamkollegen in den vorangegangenen 90 Minuten erreicht hatte: „Ich bin natürlich sehr froh und glücklich darüber. Und ich hoffe, dass wir die letzten drei Spiele genauso erfolgreich bestreiten können, wie die letzten sieben, um unsere Chance auf einen internationalen Platz zu wahren.“

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Verschmitzt blickte der Brasilianer nach dieser Aussage auf die Tabelle, bevor er beschrieb, was er dort sah: „Ich sehe, dass wir uns derzeit auf einem Euro-League-Platz befinden und vier Punkte Abstand zur Champions League haben. Ich sehe aber auch, dass noch drei Spiele fehlen.“

Drei Spiele, die unbedingt gewonnen werden sollen, um den schwarz-gelben Traum von Europa wahr werden zu lassen. Dass ausgerechnet der Tabellenführer VfL Wolfsburg am Dienstag wartet, schockt Santana scheinbar überhaupt nicht: „Wir hoffen, dass wir weiterhin siegen, auch in Wolfsburg. Aber wir dürfen nicht vergessen, auf welchem Platz sie stehen. Sie haben sich das verdient, vor allem aufgrund ihrer starken Heimauftritte.“

Viel lieber als über den kommenden Gegner - Santana wird seinen stürmenden Landsmann beim VfL übrigens mit „Grafitsch“ begrüßen - redete der Defensivarbeiter sowieso über sein viertes Saisontor - und seinen besonderen Jubeltanz danach. „Dede, Tinga und ich hatten mit ein paar Freunden von uns abgemacht, dass wir, wenn einer von uns ein Tor schießt, einen kleinen Tanz aufführen“, sprach er und tänzelte davon...

Autor: Matthias Dersch

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