Der mit drei A-Jugendlichen angetretene VfB Waltrop ist durch einen 5:2 Heimsieg gegen die SpVgg Gerthe vor dem Abstieg sicher - der Vorsprung reicht.

BL 15: Waltrop gerettet

Zittrich-Doppelpack bricht Gerthe das Genick

26. April 2009, 18:51 Uhr

Der mit drei A-Jugendlichen angetretene VfB Waltrop ist durch einen 5:2 Heimsieg gegen die SpVgg Gerthe vor dem Abstieg sicher - der Vorsprung reicht.

Trainer Klaus Matzner wiegelte zwar ab und meinte „es sind noch fünf Partien zu absolvieren, man muss erstmal abwarten, wie die anderen gespielt haben“, doch bei sieben Punkten Vorsprung auf den Gegner von heute, dürfte eigentlich nichts mehr anbrennen. Ein Ortstermin

In einer viel dramatischeren Situation befindet sich hingegen die SpVgg. Nach einer schwachen Vorstellung und einer auch in der Höhe verdienten Niederlage wird es für die Bochumer ganz schwer die Klasse zu halten. Eine Situation, die Trainer Ralf Zyla allerdings nicht unvorbereitet trifft: „Wenn wir nicht absteigen, wäre das schon eine riesige Überraschung. Immerhin haben wir im Verlauf der Saison schon zahlreiche Spieler verloren.“ So etwas schlägt sich dann natürlich vor allem in der fußballerischen Qualität nieder.

Den Willen hingegen konnte man den Gästen heute sicher nicht absprechen. Mit viel Einsatz und Laufbereitschaft hielten sie die Partie in den ersten 45. Minuten offen und nur ein kapitaler Patzer in der Hintermannschaft ermöglichte dem VfB die 1:0 Führung durch Mike Zittrich (41.).

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Und eben dieser Spieler sorgte mit seinem zweiten Treffer kurz nach dem Seitenwechsel für die Vorentscheidung (49.). Danach ließen die Gäste die Köpfe hängen und hätten sich nicht über einen höheren Rückstand beschweren dürfen. Doch Oliver Ridder konnte vorerst keine seiner zahlreichen Chancen nutzen. Sein Sturmpartner Dennis Schuster musste ihm erst zeigen, wie es geht. Eine schöne Einzelleistung schloss der mit einem strammen Rechtsschuss unhaltbar zum 3:0 ab (65.). Und Ridder hatte offensichtlich genau hingeschaut. Denn nur wenige Minuten später markierte der Linksfuß aus ähnlicher Position das 4:0 (74.).

Im Gefühl des sicheren Sieges ließ der Gastgeber die Zügel schleifen und die Bochumer kamen durch Daniel Paul (81. FE.) und Sascha Schiemann (84.) zum 2:4-Anschluss. Mit einem direkt verwandelten Freistoß vier Zeigerumdrehungen später sorgte wiederum Oliver Ridder endgültig für klare Verhältnisse.

„Jetzt müssen wir unsere beiden Heimspiele gegen Recklinghausen und Eichlinghofen und eins unserer Auswärtsspiele gewinnen, um drin zu bleiben“, bilanzierte Zyla nach dem Abpfiff. Doch auch wenn das theoretisch machbar ist: Für dieses kleine Wunder muss bei der SpVgg in den letzten Spielen eine deutliche Leistungssteigerung her.

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