Trotz des Fehlstarts mit drei Niederlagen aus vier Spielen gibt man sich beim FC Schalke 04 noch gelassen.

SCHALKE - Keine Panik

13. September 2004, 12:10 Uhr

Trotz des Fehlstarts mit drei Niederlagen aus vier Spielen gibt man sich beim FC Schalke 04 noch gelassen. "Nach zehn Spieltagen werden wir einen Strich ziehen und sehen, was zu tun ist", sagt Manager Rudi Assauer.

In der Ruhe liegt die Kraft heißt derzeit beim FC Schalke 04 und Manager Rudi Assauer nach dem Fehlstart von Schalke 04 in der Bundesliga die Devise, übereilte Personalentscheidungen scheinen ausgeschlossen: "Nach zehn Spieltagen werden wir einen Strich ziehen und sehen, was zu tun ist", sagte der Ex-Profi in der WDR-Sendung "Sport im Westen". Die "Königsblauen" hinken mit nur drei Punkte aus vier Spielen und Platz 16 den eigenen Ansprüchen weit hinterher.

Das Saisonziel sieht Assauer trotz des schwachen Saisonbeginns noch nicht gefährdet: "Wir kommen noch in den UEFA-Cup." Nach der 0:3-Niederlage beim VfL Wolfsburg hatte sich der Manager am Sonntag in der Kabine an die Mannschaft gewandt. "Es war aber keine Brandrede", sagte Assauer.

Kein Druck auf Heynckes

Zugleich nahm der Manager Trainer Jupp Heynckes, der in Wolfsburg von Schalker Fans erstmals "Heynckes raus"-Rufe hörte, aus der Schusslinie. Nicht der Coach habe die Mannschaft alleine zusammengestellt, "die letzte Entscheidung über neue Spieler hat immer noch Rudi Assauer". Die hochkarätigen Neuverpflichtungen Ailton, Mladen Krstajic und Marcelo Bordon haben sich bislang noch nicht als die erhofften Verstärkungen herausgestellt.

Der gesperrte Ailton sei nicht mit nach Wolfsburg gefahren, weil er "zu Hause Sonderschichten" absolviert habe. Die fehlende Integration des Brasilianers sieht Assauer nicht dramatisch: "Toni ist unzufrieden, weil er Mist gemacht hat und noch kein Bundesliga-Tor geschossen hat."

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