Die Germania Gladbeck befindet sich weiterhin im Aufwind. Durch einen 1:0-Sieg am Ostermontag gegen den VfL Schwerte hat der einstige Skandalklub aus dem Revier vorerst die Abstiegsplätze verlassen.

Gladbeck: Germania nach 1:0 gegen Schwerte weiter im Aufwind

VfL-Trainer Sieweke tobt: "Eine Frechheit"

13. April 2009, 19:19 Uhr

Die Germania Gladbeck befindet sich weiterhin im Aufwind. Durch einen 1:0-Sieg am Ostermontag gegen den VfL Schwerte hat der einstige Skandalklub aus dem Revier vorerst die Abstiegsplätze verlassen.

"Wir werden so langsam eine richtige Mannschaft", freut sich Trainer Mircea Onisemniuc.

Der frühere Zweitligaprofi von Rot-Weiß Oberhausen heuerte in der Winterpause in Gladbeck an und musste nach dem Weggang der halben Truppe ein fast komplett neues Team formen. Die Arbeit des Rumänen scheint langsam Früchte zu tragen. Nach dem Achtungserfolg beim 2:2 gegen Siegen II vor einer Woche folgte nun der wichtige Dreier. "Jetzt haben wir Feuer gefangen und wollen nächsten Sonntag im dritten Heimspiel in Folge auch gegen Brambauer nachlegen", fordert Onisemniuc.

Der Mann des Tages auf dem staubigen Aschenplatz "Am Krusenkamp" war Germanias Mittelstürmer Olsi Llakaj. Der Albaner war nach einem halben Jahr Spielpause nach dem Rückzug von TuRa Rüdinghausen ebenfalls Anfang des Jahres nach Gladbeck gekommen und in der Rückserie erst zum vierten Mal für die DJK am Ball. In der 61. Minute schaltete Llakaj im Schwerter Strafraum am schnellsten und überwand VfL-Keeper Daniel Limberg mit einem platzierten Schuss aus der Drehung.

"Was wir hier geboten haben, war eine absolute Frechheit", tobte Schwerte Coach Uli Sieweke anschließend. "Gegen Teams wie Sprockhövel kann meine Mannschaft laufen, aber gegen Gladbeck anscheinend nicht. Diese fehlende Einstellung hält sich schon seit einiger Zeit in Schwerte. Und wenn ich den Jungs einzeln den Kopf abreiße, ich werde dafür sorgen, dass so etwas nicht wieder vorkommen wird", kündigte Sieweke drastische Konsequenzen an.

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