Hohe Wetteinsätze im Vorfeld des Spiels Schalke II gegen FSV Ludwigshafen-Oggersheim sind der RevierSport-Redaktion leider nicht bekannt.

Schalke II: Nach 0:0 gegen Oggersheim im Klub der 30er

Koch wollte den Pfosten mitnehmen

Heiko Buschmann, Thorsten Sterna
04. April 2009, 18:35 Uhr

Hohe Wetteinsätze im Vorfeld des Spiels Schalke II gegen FSV Ludwigshafen-Oggersheim sind der RevierSport-Redaktion leider nicht bekannt.

Doch falls die Partie in der nächsten Saison erneut in der Regioalliga West steigen sollte, dann wird es für das Ergebnis 0:0 keine hohen Quoten geben. Wie im Hinspiel trennten sich die beiden Teams auch am Samstag in Wanne torlos. Und für die Gäste aus Rheinland-Pfalz war das Unentschieden bei den zuletzt daheim drei Mal in Folge siegreichen Schalker mehr Wert als nur ein Zähler. „Wir sind mit dem Punkt sehr zufrieden“, atmete FSV-Coach Sascha Koch auf.

Denn Yalcin Erkaya (28.) und Carlos Grossmüller (44.) hätten im ersten Durchgang für Schalke eigentlich alles klar machen müssen, doch der Türke wie der Uruguayer trafen jeweils nur das Gebälk. „Wir müssten den Pfosten eigentlich mit nach Hause nehmen, so gut stand er uns Pate“, lachte Koch. „Trotz des schlechten Platzes haben wir zunächst sehr gut kombiniert und hätten nur unsere hundertprozentigen Chancen nutzen müssen“, ärgerte sich auf der anderen Seite S04-II-Coach Markus Högner über die „Fahrkarten“ seiner Elf. „Wenn eine oder zwei davon drin sind, dann gewinnen wir diese Partie auch.“

Weil die Platzherren nach dem Seitenwechsel das Fußball spielen weitestgehend einstellten und auch die Ludwigshafener nicht zwingend nach vorne agierten, stand auch nach 180 Minuten zwischen den beiden Mannschaften die Doppel-Null.
So konnte Högner nur mit leichter Genugtuung feststellen, dass erste Saisonziel schon erreicht zu haben. „Wir sind jetzt immerhin in den 30ern. Das ist vor dem Derby in zwei Wochen bei Borussia Dortmund auch psychologisch sehr wichtig“, meinte der Fußballlehrer. „Wir müssen noch mindestens zehn Punkte holen, dann sind wir durch“, rechnete auch Schalkes Abwehrchef Florian Thorwart hoch.

Nach den bisherigen Resultaten des 25. Spieltags haben die Königsblauen immerhin acht Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Der große Befreiungsschlag allerdings wäre ein Dreier gegen den unmittalbaren Konkurrenten Oggersheim gewesen. „Das war zu wenig“, hätte Christian Erwig gerne schon seit gestern Klarheit, dass es auf Schalke auch in der kommenden Serie Regionalliga-Fußball geben wird.

Um im Rhythmus zu bleiben, treten die Gelsenkirchener am spielfreien nächsten Samstag (11 Uhr, Paul-Janes-Stadion) zum Test bei Fortuna Düsseldorf II an.

Autor: Heiko Buschmann, Thorsten Sterna

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