Die 0:5-Bauchlandung der TuRU in Solingen schmerzt noch heute. „Man verliert lieber beim Tabellenführer, als gegen direkte Konkurrenten“, hat Michael Habermann den Schock verdaut.

TuRU Düsseldorf: Die Sorgen über die Leistungsfähigkeit

Habermann vor dem Absprung

05. April 2009, 10:47 Uhr

Die 0:5-Bauchlandung der TuRU in Solingen schmerzt noch heute. „Man verliert lieber beim Tabellenführer, als gegen direkte Konkurrenten“, hat Michael Habermann den Schock verdaut.

Doch der Trainer weiß nicht genau, wie seine Mannschaft die Pleite verkraftet hat. „So etwas kann Nachwirkungen haben, aber wir haben die Jungs die ganze Zeit über aufgebaut“, sieht Habermann das Problem der Englischen Wochen: „Die Frage, die mir Sorgen bereitet, ist, ob wir körperlich schon wieder fit sind.“

Doch das müssen die Landeshauptstädter gegen den direkten Tabellennachbarn aus Duisburg sein. Mit einem Sieg katapultiert sich die TuRU, die unter Habermann satte 25 Zähler eingefahren hat, ins obere Tabellendrittel. Mit einer Niederlage gegen TuRa, verschwinden die Düsseldorfer im Niemandsland der Rangliste. „Darauf setzte ich auch, dass die Leute den Ernst verstanden haben“, schärft der Coach die Sinne seiner Elf. „Wir haben die guten Ergebnisse der letzten Wochen immer mit einem sehr hohen Aufwand erzielt. Aber wir müssen uns noch einmal zusammenreißen.“

Derweil brodelt die Gerüchteküche weiter. Denn Habermanns Kontrakt soll wohl nicht verlängert werden. „Aber ich erwarte auch nichts anderes“, zuckt der Linienchef enttäuscht mit den Schultern. „Es gibt Spannungspunkte mit dem Vorstand. Und dass bisher noch nichts gesagt wurde, spricht ja Bände. Meine Nicht-Weiterbeschäftigung wird nur noch nicht verkündet wurde, damit die Stimmung nicht herunter geht.“

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