Neururer findet Verhalten der Trainer "zum Kotzen"

14. März 2004, 12:15 Uhr

VfL-Bochum-Coach Peter Neururer fordert einen Ehrenkodex der Fußballlehrer. "Das unkollegiale Verhalten in unserer Branche finde ich - gelinde gesagt - zum Kotzen". So sollen überschneidende Verhandlungen ausbleiben.

Peter Neururer schlägt kritische Töne in Bezug auf überschneidende Verhandlungen zwischen Trainern und Vereinen an. So soll es nicht mehr dazu kommen, dass ein Trainer mir einem Verein verhandelt, solange ein Kollege noch im Amt sei. Der Trainer von Bundesligist VfL Bochum fordert einen "Ehrenkodex, der strikt eingehalten wird." Das unkollegiale Verhalten in unserer Branche finde ich - gelinde gesagt - zum Kotzen", sagte der Coach dem Nachrichtenmagazin Focus.

Zuletzt hatte Hannovers Präsident Martin Kind Verhandlungen unter anderem mit Friedhelm Funkel geführt, obwohl Chefcoach Ralf Rangnick noch im Amt war.

Neururer will Ruhrgebiet treu bleiben

Neururer erklärte außerdem, das Ruhrgebiet "arbeitstechnisch nicht mehr verlassen" zu wollen. Er werde nach seinem Engagement beim VfL "nur noch einen einzigen Vertrag" machen, "irgendwo im Ruhrgebiet". Neururer hat seinen Kontrakt mit dem VfL gerade bis 2007 verlängert. Er könne sich vorstellen, bis 2012 zu bleiben, wenn er von den Fans akzeptiert werde.

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