Am Dienstag gewann Fortuna Düsseldorf ein Testspiel gegen Bundesligist Borussia Dortmund mit 2:1.

Düsseldorf: Hamza Cakir stellt sich hinten an

„Bin keiner, der direkt aufgibt“

Christian Krumm
26. Februar 2009, 12:16 Uhr

Am Dienstag gewann Fortuna Düsseldorf ein Testspiel gegen Bundesligist Borussia Dortmund mit 2:1.

Die Truppe der Landeshauptstädter, die zum Teil aus derzeitigen Ersatzspielern des Drittliga-Kaders und zum Teil aus Kickern aus der Reserve bestand, wurde von Hamza Cakir als Kapitän aufs Feld geführt. Der Innenverteidiger, der auch gegen den BVB wieder glänzen konnte, steckt in einer schwierigen Situation. In der Wintervorbereitung verlor er seinen Stammplatz trotz starker Hinserie an Robert Palikuca. „Für mich zählt nur die Mannschaft“, stellt Cakir sein persönliches Schicksal hinten an. „Wenn wir als Team Erfolg haben, freue ich mich darüber, auch wenn ich nicht gespielt habe.“

Der Abwehrakteur ist durch und durch Teamplayer, auch wenn er betont: „Natürlich möchte ich gerne auflaufen, aber das ist die Entscheidung des Trainers, die ich zu akzeptieren habe.“ Denn Cakir weiß, wie schnell jemand ausfällt und seine Dienste benötigt werden. „Ich bin keiner, der direkt aufgibt. Ich gebe im Training weiter Gas und wenn der Trainer sagt, ich soll im Test gegen Dortmund oder bei der zweiten Mannschaft spielen, ist das auch kein Problem für mich.“

Sein Zusatz: „Der Coach kennt meine Stärken, ich auch. Irgendwann werde ich meine Chance wieder bekommen und dann bin ich zur Stelle.“ Norbert Meier hat ohnehin die Qual der Wahl. Egal, welche zwei der drei zentralen Leute in der Viererkette er einsetzt, es gibt keinen Qualitätsverlust. „Das stimmt“, nickt Cakir. „Wir haben ohnehin eine sehr gute Mannschaft. Das hat man auch gegen Dortmund wieder gesehen. Der BVB war mit voller Besetzung da und wir haben mit Leuten gespielt, die bei uns momentan nur auf der Bank sitzen. Trotzdem haben wir sehr gut mitgehalten.“

Auch am Samstag gegen den SV Sandhausen darf man wieder gespannt sein, für welche Anfangsformation sich Meier entscheidet. Stürmer Ranisav Jovanovic hat sowohl seine Fußverletzung als auch die Grippe überstanden und wird ins Team zurückkehren. Cakir abschließend: „In der Hinrunde haben die Sandhauser ein sehr gutes Spiel gegen uns abgeliefert, aber wir spielen zuhause und müssen die Partie unbedingt gewinnen.“

Autor: Christian Krumm

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