Seine chronische Auswärtsschwäche bringt den 1. FC Kaiserslautern im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga ins Hintertreffen.

2. Liga: St. Pauli schlägt Kaiserslautern 2:0

Amedick sieht Gelb-Rot

sid
23. Februar 2009, 22:13 Uhr

Seine chronische Auswärtsschwäche bringt den 1. FC Kaiserslautern im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga ins Hintertreffen.

Die Roten Teufel verloren am 21. Spieltag 0:2 (0:0) beim FC St. Pauli und verpassten nach dem siebten Auswärtsspiel in Serie ohne Sieg den möglichen Sprung auf den Relegationsplatz. St. Pauli dagegen nutzte die wohl letzte Chance, doch noch in den Kampf um den Bundesliga-Aufstieg einzugreifen.

Vor 22.625 Zuschauern im fast ausverkauften Stadion am Millerntor brachte Alexander Ludwig in der 62. Minute in Führung. Für die Entscheidung sorgte Morike Sako (87.). Mittelfeldspieler Ludwig hatte einen allerdings umstrittenen Foulelfmeter unhaltbar für FCK-Torhüter Luis Robles verwandelt. Bei ihrem Erfolg kam den Norddeutschen zu Hilfe, dass die Gäste-Mannschaft von Trainer Milan Sasic ab der 40. Minute mit nur noch neun Feldspielern auskommen musste. Wegen wiederholten Foulspiels sah Innenverteidiger Martin Amedick die Gelb-Rote Karte.

Die vor dem Seitenwechsel weitgehend ausgeglichene Partie entwickelte sich nach Wiederbeginn aufgrund der nummerischen Überlegenheit der Platzherren zu einem einseitigen Spiel. In der 70. Minute verfehlte ein Kopfball von Filip Trojan das Gäste-Tor knapp. In den ersten 20 Spielminuten hatten die Fans beider Mannschaften mit weitgehendem Schweigen gegen den nach ihrer Meinung fanunfreundlichen Spieltag am Montag protestiert. Beste Akteure im Team von Coach Holger Stanislawski waren Trojan sowie der stets aufmerksame Torhüter Mathias Hain. Auf Lauterer Seite verdienten sich Innenverteidiger Moussa Ouattara sowie Axel Bellinghausen die Bestnoten.

Autor: sid

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