Dietmar Hamann, der für sieben Millionen Euro nach Ende der Saison wechseln kann, kann sich eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen. Schalke 04 und der VfB Stuttgart haben bereits Interesse bekundet.

SCHALKE dran: Hamann kann sich Bundesliga-Rückkehr vorstellen

23. Januar 2004, 13:20 Uhr

Dietmar Hamann, der für sieben Millionen Euro nach Ende der Saison wechseln kann, kann sich eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen. Schalke 04 und der VfB Stuttgart haben bereits Interesse bekundet.

Dietmar Hamann liebäugelt mit einer Rückkehr in die Bundesliga. Der VfB Stuttgart und Schalke 04 buhlen um eine Verpflichtung des Nationalspielers. Der Vize-Weltmeister vom englischen Rekordmeister FC Liverpool soll in seinem bis 2005 gültigen Vertrag eine Ausstiegsklausel besitzen, die ihm zum Ende der laufenden Saison für rund sieben Millionen Euro einen Wechsel ermöglicht. Sollten sich die "Reds" nicht für die Champions League qualifizieren, kann sich der Mittelfeldspieler eine Rückkehr in die Bundesliga offenbar gut vorstellen.

"Stuttgart ist eine Topadresse"

"Stuttgart ist eine Topadresse. Und Felix Magath hat beim VfB viel geleistet, immerhin spielt der Klub in der Champions League. Ich bin für alles offen", sagte Hamann der Welt. Allerdings bescheinigte der 30-Jährige, der am 18. Februar in Kroatien sein 50. Länderspiel bestreiten will, auch dem FC Schalke, ein "Topverein" zu sein.

Zuvor hatte VfB-Coach Magath bereits großes Interesse an einer Verpflichtung Hamanns signalisiert. "Wir suchen Spieler, die Qualität besitzen. Und Didi Hamann gehört zu dieser Kategorie. Er ist ein international erfahrener Mann, der auch den VfB Stuttgart verstärken würde", sagte Magath.

Auch Assauer an Hamann interessiert

Unterdessen hat aber auch Schalke-Manager Rudi Assauer die Fühler nach Hamann ausgestreckt. "Hamann ist ein Topspieler. Er wäre auf jeden Fall eine Verstärkung", sagte Assauer, der zuletzt auch das Rennen um Stuttgarts Topverteidiger Marcelo Bordon, der spätestens 2005 zu den "Knappen" wechselt, gewonnen hatte. Hamann betonte jedoch am Freitag, dass der FC Liverpool, für den er seit fünf Jahren aktiv ist, erster Ansprechpartner bleibe.

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