Der VfB Stuttgart plant für die Zukunft. Nach den beiden Leistungsträgern Andreas Hinkel und Kevin Kuranyi soll auch Teammanager Felix Magath langfristig gebunden werden, verkündete VfB-Aufsichtsratschef Dieter Hundt.

Stuttgart will auch mit Trainer Magath verlängern

ar
16. Dezember 2003, 21:38 Uhr

Der VfB Stuttgart plant für die Zukunft. Nach den beiden Leistungsträgern Andreas Hinkel und Kevin Kuranyi soll auch Teammanager Felix Magath langfristig gebunden werden, verkündete VfB-Aufsichtsratschef Dieter Hundt.

Nach den Vertragsverlängerungen mit den beiden Jung-Nationalspielern Kevin Kuranyi und Andreas Hinkel soll auch die Zukunft von Teammanager Felix Magath beim deutschen Vizemeister in Stuttgart liegen. Der ursprünglich bis 2005 laufende Kontrakt des 50-jährigen Magath soll laut VfB-Aufsichtsratschef Dieter Hundt alsbald verlängert werden. "Dem steht nichts im Wege. Der Trainer erfreut sich allerhöchster Wertschätzung", sagte Hundt in einem Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung.

Nach Meinung von Hundt ist Magath der Garant des Aufstiegs der finanziell nicht auf Rosen gebetteten Stuttgarter in die Champions League. "Der Trainer kam in einer sehr schwierigen Situation zu uns und hat fantastische Arbeit geleistet", lobt der Arbeitgeberpräsident und unterstreicht die Qualitäten des Teammanagers: "Er musste auf junge Spieler bauen. Und diese Aufgabe hat er blendend gelöst."

Finanzielle Grenzen nicht mehr überschreiten

Trotz der Erfolge mit dem Erreichen des Achtelfinals in der "Königsklasse" wollen die mit rund 16,6 Millionen Euro verschuldeten Schwaben laut Hundt ihre finanziellen Grenzen auf keinen Fall mehr überschreiten. "Diese Strategie ist unser Markenzeichen. Es kann nun mal nicht mehr ausgegeben werden als eingenommen wird", betonte der 65-jährige Hundt, der die Rückkehr des VfB in die nationale Spitze als erfüllte Mission betrachtet: "Ich würde schon sagen, dass wir zu den Top drei in Deutschland gehören."

Das gestiegene Interesse an den "jungen Wilden" macht sich für Hundt besonders bei den Treffen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder bemerkbar. "Der Kanzler hat von 1998 bis 2002 nie mit mir über den VfB gesprochen. Aber seit Ende 2002 und in diesem Jahr macht er das bei nahezu jeder Begegnung", plaudert der VfB-Aufsichtsratsboss aus dem Nähkästchen.

Autor: ar

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