Die Akte liegt immer noch unbearbeitet auf dem Tisch der Verantwortlichen. Auf der Vorderseite steht der Name Marcio Amoroso, der sich weiterhin nicht bequemen will, in Dortmunder vorstellig zu werden.

BVB - Vorstand traf sich mit Pedro Adib

raka
01. Dezember 2003, 09:14 Uhr

Die Akte liegt immer noch unbearbeitet auf dem Tisch der Verantwortlichen. Auf der Vorderseite steht der Name Marcio Amoroso, der sich weiterhin nicht bequemen will, in Dortmunder vorstellig zu werden.

Die Akte liegt immer noch unbearbeitet auf dem Tisch der Verantwortlichen. Auf der Vorderseite steht der Name Marcio Amoroso, der sich weiterhin nicht bequemen will, in Dortmunder vorstellig zu werden. Im Laufe der Woche kam aber zumindest etwas Bewegung in das Szenario, denn Michael Meier und Dr. Gerd Niebaum trafen sich mir Pedro Adib, dem Anwalt des Stürmers. Nicht in Bielefeld, wie es zwischenzeitlich hieß, sondern in Dortmund.

Welt bewegende Neuigkeiten hat es bei der Unterredung nicht gegeben. Ein Termin, wann der 29-Jährige im Revier erscheint, steht weiter in den Sternen, doch wurden zumindest einige Ungereimtheiten ausgeräumt. „Auf der anderen Seite ist zuvor einiges missverstanden worden“, erklärt Michael Zorc, der gleichzeitig unterstreicht, dass der BVB weiterhin nur ein Ziel hat: „Marcio hat in Dortmund zu erscheinen. Mehr haben wir nie verlangt. Wenn er das nicht tut, hat er mit den entsprechenden Konsequenzen zu rechnen.“

Die mögen zwar hart werden, doch einen Nivaldo Baldo, den umstrittenen Berater von Marcio Amoroso, scheint das alles nicht zu stören, denn es geht ja nicht an sein Bankkonto. Leider scheint der Einfluss des „Ankündigungs-Weltmeisters“ auf seinen Patienten aber ungebrochen groß zu sein. Mittlerweile nervt das Thema einfach nur noch, da in Dortmund keiner mehr ernsthaft daran glaubt, dass die Diva noch einmal das Dortmunder Trikot überstreifen wird, da selbst die Fans keine Lust mehr auf solche kindischen Mätzchen haben.

Autor: raka

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