BVB-Gehalts-Poker "in drei Wochen vom Tisch"

08. September 2003, 13:00 Uhr

"Wir werden zu einer Einigung kommen. Wir arbeiten hart an einer einvernehmlichen Lösung", so BVB-Manager Michael Meier. Nach dem Champions-League-Aus gegen Brügge ist bei den Westfalen nun Sparen angesagt.

Bei Borussia Dortmund sieht es nach einer Einigung im Poker um den 20-prozentigen Gehaltsverzicht der Profis aus. Zumindest zeichnet sich ein positiver Trend ab: "Wir werden zu einer Einigung kommen. Wir arbeiten hart an einer einvernehmlichen Lösung, und ich glaube, dass in drei Wochen das Thema vom Tisch ist", sagte Michael Meier dem Sport-Informations-Dienst (sid) auf Anfrage.

Der BVB-Manager sowie Präsident Dr. Gerd Niebaum und Sportdirektor Michael Zorc führten mit zahlreichen Spielern konstruktive Gespräche nach dem K.o. in der Qualifikation zur Champions League gegen den FC Brügge und dem Verlust von rund 15 Millionen Euro garantierten Einnahmen. Nach der Rückkehr der sechs Nationalspieler soll der Dialog Ende dieser Woche fortgesetzt werden.

Die Brasilianer Marcio Amoroso, Ewerthon, Flavio Conceicao, Evanilson, Dede und Leandro, die in der Boulevardpresse als Verweigerer hingestellt wurden, fühlten sich laut Meier in der Öffentlichkeit verletzt. Bei einem spontan anberaumten Abendessen sollen die Südamerikaner die Pläne der Vereinsführung mit konstruktiver Sachlichkeit erörtert haben.

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