Über eine punktreiche Weihnachtszeit können sich die Verantwortlichen des Herner EV 2007 freuen. Auch das dritte von vier Heimspielen in Folge beendeten die Crusaders als Sieger und können sich am heutigen Abend mit einem Sieg gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim noch eiter vom Tabellenende absetzen.

Herner EV: Reichlich Punkte und Abgänge

Punktreiche Weihnachtszeit

Markus Terbach
28. Dezember 2008, 01:14 Uhr

Über eine punktreiche Weihnachtszeit können sich die Verantwortlichen des Herner EV 2007 freuen. Auch das dritte von vier Heimspielen in Folge beendeten die Crusaders als Sieger und können sich am heutigen Abend mit einem Sieg gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim noch eiter vom Tabellenende absetzen.

Entscheidend für die drei Siege, jeweils einer nach regulärer Spielzeit, Verlängerung und Penaltyschießen ist, dass die Mannschaft sich das Aufholen von Rückständen zu ihrer Lieblingsaufgabe gemacht hat.

Nach einem völlig verschlafenen Mitteldrittel egalisierten die Crusaders gegen Halle und Klostersee eine Ein-Tor-Führung des Gegners nach aufopferungsvollem Kampf und sicherten sich dann noch den Zusatzpunkt. Zu bemängeln ist gegenwärtig nur die nach wie vor mangelnde Konstanz im Spiel und das Risiko, dass Niklas Sundblad mit Blick auf die konditionellen Reserven des Teams eingeht, wenn er etwas mehr als ein halbes Dutzend Spieler durchwechseln lässt.

Shannon McNevan, Gesellschafter, Manager und Spieler des Herner EV konnte an den Weihnachtstagen nur bedingt abschalten. Sein Wunsch, dass sämtliche Personalien bis zum Jahreswechsel geklärt sind, geht nicht ganz in Erfüllung.

Es wird in Sachen Wieder-Komplettierung des Teams wohl noch bis zum Schluss der Transferperiode am 15.Januar dauern. Zwar kann der endlich genesene Lukas Heise in der Verteidigung Danny Fischbach ersetzen, aber es muss auch auf den Personalbedarf der Füchse Duisburg reagiert werden. Sebastian Pigache, Michael Rimbeck und Johannes Sedlmayr dürften im durch Wechsel dezimierten Kader des Kooperationspartners in nächster Zeit ebenso benötigt werden, wie Thomas Schenkel.

Nach einem Zwischentief Ende November/Anfang Dezember hatte Füchse-Sportchef Franz Fritzmeier zunächst einen dauerhaften Verbleib in Herne angekündigt. Die Leistungen der Youngster und die Situation beim DEL-Team haben für ein Umdenken gesorgt. „Als verantwortungsbewusster Manager habe ich den Spielermarkt im Blick, bis die Transferzeit vorbei ist“, erläutert Shannon McNevan. „Natürlich ist es gut, wenn man nicht kurz vor dem Ende noch dringend einen Spieler benötigt.“

Neben Cameron Mann, der ab 1.Januar für die Füchse Duisburg spielen wird, gehört auch Tom Maldonado nicht mehr zum Team. Neben einem gewissen Heimweh hat auch eine Rolle gespielt, dass der sehr offensiv ausgerichtete Verteidiger nicht wirklich in das von Trainer Niklas Sundblad favorisierte Spielsystem passte. Angesichts seines Mehrfachjobs wirkte McNevan zuletzt etwas überspielt. Eine Komplettierung des „Import-Quartetts“ ist nicht zuletzt deshalb zwingend notwendig.

Autor: Markus Terbach

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