Die Winterpause rückt näher, eine Bestandsaufnahme kündigt sich an.

RWE: Der SC Verl gilt als mögliche neue Adresse

Signale für Chamdin Said

Oliver Gerulat
11. Dezember 2008, 09:47 Uhr

Die Winterpause rückt näher, eine Bestandsaufnahme kündigt sich an.

Beim Club und bei den Akteuren. "Nach dem letzten Spiel werden wir ein Fazit ziehen", formuliert Thomas Strunz, Geschäftsführer Sport bei RWE. Personelle Umstrukturierungen wurden immer als Thema abgewiegelt. Steine werden Wanderern aber wohl kaum in den Weg gelegt. Strunz: "Wir werden dann sehen, wie wir mit den einzelnen Leistungen zufrieden sein können. Es wird eine sachliche Analyse geben."

Was ist zum Beispiel mit einem Chamdin Said? Aktuell hat der libanesische Stürmer Pech, liegt mit einem Innenbandriss im Knie auf Eis, den er aber bis zum Vorbereitungsstart nach der Winterpause zu den Akten gelegt haben wird. Das wissen auch andere Clubs. So der NRW-Ligist SSVg Velbert, der ihm einen Augenaufschlag für die Rückrunde sendete. Nach RS-Infos scheint aber das Werben des SC Verl - Klassengefährte von RWE - für Said noch attraktiver zu sein. Dort wurde jetzt einem Stürmer - Musemestre Bamba - gerade beim Kofferpacken geholfen. Weitere sollen folgen. Platz für Said, der bei RWE vor seiner Blessur nicht über 48 Spielminuten (zwei Einsätze) sowie Praxis in der U23 (fünf Matches) hinauskam und noch bis zum 30. Juni 2009 gebunden ist.

"Es gibt gewisse Regularien, denen wir unterworfen sind", betont Strunz ausdrücklich. Anders formuliert: Der Blick in den Tresor. Strunz ungerührt: "Wir haben einen engen Etat." Hauptsponsor Sparkasse und die anderen Partner blicken kritisch. So dass nicht rücksichtslos am Transfermarkt gebuhlt werden darf - es sei denn, der Ex-Profi erhält das Signal einer externen Finanzierungsmöglichkeit. Eine Tradition an der Hafenstraße. Strunz bleibt dabei, "noch keine Gedankenspiele" zu haben. Keine öffentlichen.

Autor: Oliver Gerulat

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