Die flachen Abschnitte der Atlantik-Region sind am Donnerstag endgültig Geschichte, wenn die Tour-Karawane ihre Reise durch Frankreich im Zentral-Massiv fortsetzt. Auf der sechsten Etappe stehen sowohl die ersten beiden Bergprüfungen der zweiten Kategorie als auch die erste von insgesamt vier Bergankünften der 95. Tour de France auf dem Programm.

Tag für Bergspezialisten auf der sechsten Etappe

Schafsspezialitäten, Kohlpasteten und Hartwurst

sid
10. Juli 2008, 09:36 Uhr

Die flachen Abschnitte der Atlantik-Region sind am Donnerstag endgültig Geschichte, wenn die Tour-Karawane ihre Reise durch Frankreich im Zentral-Massiv fortsetzt. Auf der sechsten Etappe stehen sowohl die ersten beiden Bergprüfungen der zweiten Kategorie als auch die erste von insgesamt vier Bergankünften der 95. Tour de France auf dem Programm.

Die Bergetappe beginnt in der Flusslandschaft der von Galliern gegründeten Siedlung Aigurande und endet nach 195,5km an der Skistation Super-Besse in der Auvergne.

Schon 70 km nach dem Start in dem für seine Flusskrebs-Gerichte bekanntem 1700-Einwohner-Ort zwischen Creuse und Noir-Tal beginnt der Aufstieg in die Berge. Nach zwei Anhöhen der vierten Kategorie wird es rund 50 km vor dem Ziel ernst. Zunächst geht es 1401m hinauf über den Col de la Croix-Morand, bevor nach einer 25-km-Abfahrt das Tagesfinale in der Vulkangegend der Auvergne wartet.

Der Schlussakt beginnt mit einem elf Kilometer langen Anstieg über bis zu fünf Prozent Steigung und einer Kurzabfahrt. Der letzte Kilometer zum 1289m hohen Ziel hat eine bis zu zehnprozentige Steigung und dürfte eine Aufgabe für die Klassiker-Spezialisten sein.

Super-Besse war bereits 1978 und 1996 ein Tour-Etappenziel, für Gourmet-Urlauber ist die bis 1850m hohe Wintersport-Region im Sancy-Massiv schon lange kein Geheimtipp mehr. Der Auvergnate-Topf mit Kohlpasteten, Hartwurst, Speck und Kartoffeln wird ebenso geschätzt wie die schmackhaften Flussforellen, Schafsspezialitäten mit Pilzen sowie zahlreichen Käsesorten der Region.

Autor: sid

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